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Nach Sturm auf US-Kapitol - Trump verteidigt Rede: "Absolut angemessen"

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Impeachment, Rücktrittsforderungen und scharfe Kritik belasten das Ende von Trumps Amtszeit. Nun verteidigt er seine Rede, die den Sturm aufs Kapitol mit ausgelöst haben soll.

Während die Sicherheitskräfte in den USA die Lage weiter als labil betrachten, treibt die Justiz Ermittlungen voran - gegen Beteiligte an der Capitol-Erstürmung. Und: Präsident Trump will an seiner Rede vor dem Gewaltausbruch nichts Unangemessenes finden.

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Der scheidende US-Präsident Donald Trump hat die Rede an seine Anhänger kurz vor dem Sturm auf das Kapitol als "absolut angemessen" verteidigt. Gleichzeitig verurteilte er den zweiten Anlauf für seine Amtsenthebung. Dieser sorge für "enorme Wut" im Land, sagte Trump. "Es ist eine fürchterliche Sache, was die da machen." Gleichzeitig betonte er aber nach dem Sturm auf das Kapitol in Washington vergangene Woche: "Wir wollen keine Gewalt. Niemals Gewalt."

Demokraten wollen Trump-Impeachment

Trump äußerte sich vor seiner Abreise vom Weißen Haus an die Grenze zu Mexiko, wo er einen Abschnitt seiner Grenzmauer inspizieren wollte. Es war das erste Mal seit der Attacke auf das Kapitol, dass er sich Journalisten gegenüber äußerte. Die Demokraten und einige Republikaner machen den Präsidenten dafür verantwortlich, dass der Protest vor dem US-Kongressgebäude so eskalierte.

Sie wollen Trump nach dem Sturm des Kapitols durch seine Anhänger am vergangenen Mittwoch wegen "Anstiftung zum Aufruhr" des Amtes entheben. Nach bisheriger Planung will das Repräsentantenhaus am Mittwoch über die Eröffnung des Amtsenthebungsverfahrens abstimmen.

Nun ließ Vize-Präsident Pence mitteilen, dass er die vorzeitige Amtsenthebung nicht wolle.

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Entscheidung im Senat

Angesichts ihrer Mehrheit in der Kammer könnten die Demokraten ein solches Verfahren aus eigener Kraft in Gang setzen. Eine Entscheidung fiele jedoch im Senat. Dass auch die zweite Kongresskammer noch vor dem 20.Januar entscheiden könnte, ist quasi ausgeschlossen.

Es geht den Demokraten aber auch darum, Trump nach einer Verurteilung für Regierungsämter zu sperren. Damit würde ihm eine etwaige Präsidentschaftskandidatur 2024 verwehrt. Obwohl der Unmut über Trump auch unter den Republikanern wächst, ist die für eine Verurteilung nötige Zweidrittelmehrheit im Senat bislang nicht in Sicht. Am 20. Januar wird Trumps Nachfolger, der Demokrat Joe Biden, als neuer Präsident vereidigt werden.

Es waren bestürzende Bilder aus Washington: Trump-Anhänger stürmen das Kapitol, es gibt Tote und Verletzte, Chaos bricht aus.

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