Sie sind hier:

Trump-Team zahlt Millionen - Wisconsin: Neuauszählung in zwei Wahlkreisen

Datum:

US-Präsident Donald Trump wittert Wahlbetrug in mehreren Bundesstaaten. In zwei Wahlkreisen in Wisconsin beantragt er die Neuauszählung der Stimmen.

US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus. Archivbild
US-Präsident Donald Trump fordert weiter Neuauszählungen (Archivbild)
Quelle: Evan Vucci/AP/dpa

US-Präsident Donald Trump beantragt nach seiner Wahlniederlage eine Neuauszählung der Stimmen in zwei Wahlkreisen im Bundesstaat Wisconsin. Das Team des Wahlverlierers führte angebliche "illegale" Vorgänge rund um die Briefwahl in dem Bundesstaat auf, den Trumps Herausforderer Joe Biden gewonnen hatte.

Drei Millionen Dollar für Neuauszählung in Wisconsin

Die Stimmauszählung wird in den Wahlkreisen Milwaukee und Dane verlangt. Dort hatte Biden mit großem Vorsprung gesiegt. Das Trump-Team erklärte, es habe dort die "schlimmsten Unregelmäßigkeiten" gegeben. Das Wahlkampfteam überwies nach eigenen Angaben drei Millionen Dollar, um die Kosten der Neuauszählung abzudecken.

Ein Klick für den Datenschutz

Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von Drittanbietern nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server (Facebook, Google, Instagram, Twitter, etc.) übertragen. Über den Datenschutz dieser Anbieter können Sie sich auf den jeweiligen Seiten informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in einem 'ZDF-Cookie'. Diese Zustimmung können Sie in den Einstellungen unter 'Mein ZDF' jederzeit widerrufen. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

In Wisconsin müssen die Antragsteller die Kosten für die Neuauszählung übernehmen, es sei denn, der Wahlausgang ist extrem knapp. In einem solchen Fall übernimmt der Bundesstaat die Kosten. Biden hatte Wisconsin im Mittleren Westen bei der Wahl vom 3. November mit rund 20.000 Stimmen Vorsprung vor Trump gewonnen.

Experten erwarten kein anderes Ergebnis

Experten erwarten nicht, dass eine Neuauszählung das Ergebnis maßgeblich verändern wird. In der Regeln verändern Neuauszählungen US-Wahlergebnisse nur um einige hundert Stimmen. Auch im Bundesstaat Georgia, wo am Freitag wegen des engen Wahlausgangs eine Neuauszählung gestartet wurde, dürfte der Biden-Sieg nicht in Frage stehen.

Trump hat seine Wahlniederlage bis heute nicht anerkannt. Er spricht von angeblichem Wahlbetrug und hat eine Reihe von Klagen eingereicht, von denen viele bereits gescheitert sind. Am Mittwoch wiederholte der abgewählte Präsident, dessen Amtszeit noch bis zum 20. Januar läuft, seine Betrugsvorwürfe in zahlreichen Twitter-Botschaften.

Mehrere der Tweets wurden mit einem Warnhinweis versehen. Im Streit um die Betrugsvorwürfe hatte Trump am Dienstagabend den Chef der US-Behörde für Cybersicherheit und Infrastruktur-Sicherheit (CISA), Chris Krebs, entlassen. Der für die Wahlsicherheit zuständige Behördenchef hatte Trumps Betrugsvorwürfe vergangene Woche zurückgewiesen und gemeinsam mit anderen Wahlvertretern erklärt, die Wahl sei "die sicherste der US-Geschichte" gewesen.

"maybrit illner“ mit dem Thema "Abgang ohne Anstand – wie gefährlich wird Trump noch?" vom 19. November 2020.

Beitragslänge:
63 min
Datum:
Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.