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Trump: Gegenwind von vielen Seiten

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US-Präsident in der Kritik - Trump: Gegenwind von vielen Seiten

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Stürmische Zeiten für US-Präsident Trump: Er legt sich mit dem internationalen Gerichtshof an, provoziert Afroamerikaner und Gouverneure und droht Demonstranten.

US-Präsident Trump bei einer Podiumsdiskussion im texanischen Dallas zum Thema "Transition to Greatness". Trump polarisiert mal wieder national wie international.
US-Präsident Trump polarisiert - national wie international
Quelle: dpa

Es war ein durchaus konfliktreicher Tag, den Donald Trump hinter sich hat: Kritik an seiner Politik kam unter anderem vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag. Der US-Präsident hatte Sanktionen gegen dessen Mitarbeiter autorisiert, die sich mit mutmaßlichen US-Kriegsverbrechen in Afghanistan befassen.

Der IStGH sieht dies als Fortsetzung einer Reihe beispielloser US-Angriffe auf das Gericht.

Diese Angriffe stellen eine Eskalation und einen inakzeptablen Versuch dar, in die Rechtsstaatlichkeit und die Verfahren des Gerichts einzugreifen.
Internationaler Strafgerichtshof

Nordkorea: USA wieder als Bedrohung sehen

Auch aus Nordkorea gab es eine verbale Breitseite gegen Trump: Pjöngjang geht nach eigenen Angaben nicht mehr davon aus, dass sich das Verhältnis zu den USA durch ein Aufrechterhalten der Beziehung zwischen Machthaber Kim Jong Un und Trump verbessern könnte.  

Die Politik der Regierung in Washington beweise, dass die USA eine langfristige Bedrohung für Nordkorea und seine Bevölkerung blieben, teilte Außenminister Ri Son Gwon mit. Nordkorea werde sich künftig besser gegen militärische Bedrohungen der USA wappnen. "Nichts ist heuchlerischer als ein leeres Versprechen", so Ri.

Tausende demonstrieren gegen Polizeigewalt und Rassismus - in den USA, aber auch in Deutschland. Doch was kommt nach den Protesten, was muss jetzt passieren?

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38 min
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Trump droht Seattle mit Nationalgarde

Im eigenen Land derweil präsentiert sich Trump als "Hardliner" und droht etwa der Stadt Seattle damit, bei den anhaltenden Protesten mit der Nationalgarde einschreiten zu wollen. "Wenn sie die Situation nicht wieder in Ordnung bringen, werden wir sie in Ordnung bringen", sagte Trump bei Fox News mit Blick auf die lokalen Verantwortlichen.

Wir müssen die Straßen dominieren.
US-Präsident Donald Trump

Nach Tagen der Auseinandersetzungen in Seattle verlaufen die Kundgebungen mittlerweile friedlich. Sie haben eher eine Art Volksfestcharakter mit Livemusik und Food-Trucks, wie CNN berichte.

In den USA werden im Zuge der Anti-Rassismus-Proteste Statuen beschädigt oder zerstört. In Minnesota haben Demonstranten das Denkmal des Entdeckers Christoph Kolumbus umgekippt.

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1 min
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Afroamerikaner kritisieren Trumps Kundgebung in Tulsa

Auf Widerstand stößt der US-Präsident auch mit seinen Plänen für eine Wahlkampfkundgebung im Staat Oklahoma. Trump will sie am 19. Juni abhalten - am Feiertag "Juneteenth", an dem die Abschaffung der Sklaverei in Amerika begangen wird. Schwarze Lokalpolitiker riefen ihn dazu auf, zumindest von diesem Datum abzurücken.

Anstoß nehmen Kritiker auch am Kundgebungsort, der Stadt Tulsa: Sie war im Jahr 1921 Schauplatz eines Massakers von Weißen an schwarzen Bewohnern. Die kalifornische Senatorin Kamala Harris rügte Trump auf Twitter:

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Dieses Datum auszusuchen und dann auch noch nach Tulsa zu kommen, sei total respektlos und ein Schlag ins Gesicht, sagte auch Gamble Smith, Präsidentin der örtlichen Handelskammer "Black Wall Street". Das Mindeste wäre, wenn die Trump-Kampagne auf den 20. Juni zu verschieben, "wenn sie es schon machen müssen". Trumps Kampagne erteilte dem bereits eine Absage.

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