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Trump warnt vor "heimlichen Attacken"

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Konflikt zwischen USA und Iran - Trump warnt vor "heimlichen Attacken"

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Angeblich geplante Angriffe auf US-Truppen im Irak würden einen hohen Preis vom Iran fordern, warnt der US-Präsident.

US-Präsident Trump warnt Iran vor "heimlichen Angriffen" auf US-Truppen im Irak
US-Präsident Trump unterstrich bei einer Pressekonferenz eine harte Reaktion auf mögliche iranische Angriffe.
Quelle: reuters

Via Twitter und auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus hat US-Präsident Trump den Iran vor möglichen Angriffen auf amerikanische Ziele oder Soldaten gewarnt. Der Iran oder seine Verbündeten planten eine "heimliche Attacke", so Trump - ohne konkret zu sagen, auf welche Informationen er sich bezog.

Sollte das passieren, wird der Iran wirklich einen sehr hohen Preis zahlen!
US-Präsident Trump

Der Irak hat sich zusehends zum Schauplatz einer Konfrontation zwischen den USA und dem Iran entwickelt. Im Januar erreichte der Konflikt seinen vorläufigen Höhepunkt, als die USA bei einem Luftangriff in der Hauptstadt Bagdad unter anderem den iranischen Top-General Ghassem Soleimani töteten.

Trauerzug für General Soleimani in Ahwas, Iran.

Nach Tötung Soleimanis -
Iran-Konflikt: Vorgeschichte, Gründe, Folgen
 

Nach dem US-Raketenangriff auf den iranischen General Soleimani im Irak befürchten einige einen Krieg. Wie konnte es so weit kommen und warum? Eine Zusammenfassung.

Angeblich sehr gute Informationen über Angriffspläne

Trump sagte im Weißen Haus, es gebe "sehr gute Informationen", dass ein Angriff durch Gruppen geplant sei, die vom Iran unterstützt würden. "Für mich ist das der Iran," so Trump.

Er fügte hinzu: "Wir sagen nur: Tut es nicht." US-Truppen im Irak würden Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Die irakische Regierung sei über die Bedrohung informiert.

Irak im Kampf gegen IS unterstützen

Nach Raketenangriffen auf Militärstützpunkte im Irak, die die Amerikaner nutzen, hat die US-Armee ihre mehrere Tausend Frauen und Männer starke Truppe an weniger Standorten konzentriert, von wo aus sie den Irak weiter im Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) unterstützen soll.

Gleichzeitig schlägt Washington militärisch zurück: Nach dem Tod von drei Soldaten der USA und Großbritanniens Mitte März trafen US-Raketen mehrere Basen der pro-iranischen Miliz Kataib Hisbollah in verschiedenen Teilen des Iraks.

Iranischer General warnte USA vorab vor Provokationen

Trump sagte im Weißen Haus, im Falle eines erneuten Angriffs würde die Reaktion der USA dieses Mal noch verheerender ausfallen. Wenige Stunden zuvor hatte ein hoher Militärberater der iranischen Regierung, General Yahya Rahim Safavi, die USA vor "provokanten Handlungen" im Irak gewarnt.

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Das US-Bündnis hatte zuletzt seine Kräfte von einem Militärstützpunkt nahe der Stadt Kirkuk im Nordirak abgezogen und Ausrüstung im Wert von 1,1 Million Dollar (rund 900.000 Euro) an die Iraker übergeben.

Es ist bereits die dritte Basis, von der die Soldaten des US-Bündnisses im März abzogen. Zuvor hatten sie bereits die Stützpunkte Al-Kaim nahe der irakisch-syrischen Grenze und die Basis Kajara West an die Iraker übergeben.

Flaggen der USA und dem Iran

Nachrichten -
Konflikt mit Iran
 

Was sind die Gründe für die Konfliktlage zwischen den USA und Iran? Wir beleuchten die Situation.

Pro-iranische Milizen bezweifeln US-Abzug

Trotz des US-Abzugs drohen pro-iranische Milizen Washington immer wieder mit weiteren Angriffen. Die US-Truppen seien nicht wirklich aus dem Irak abgezogen, sondern nur an sicherere Ort verlegt worden, sagte der Sprecher der Miliz Kataib Hisbollah, Mohammed Muhi.

Wir werden sie weiter angreifen, wo immer sie sind, denn wir sind der Meinung, dass sie illegal im Irak sind.
Mohammed Muhi, pro-iranischer Miliz-Sprecher
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