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Situation im Tschad - Armee: Hunderte Rebellen getötet

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Im Tschad hat die Armee nach eigenen Angaben "mehrere Hundert" Rebellen getötet. Seit dem Tod von Langzeitherrscher Idriss Déby vergangene Woche kommt das Land nicht zur Ruhe.

Protestierende gegen die Militärregierung im Tschad vor brennenden Gegenständen auf der Straße.
Proteste gegen die Militärregierung im Tschad. (Archivbild)
Quelle: dpa

Soldaten haben im zentralafrikanischen Tschad bei Kämpfen gegen eine Miliz nach eigenen Angaben mehrere Hundert Rebellen getötet.

Rund 60 weitere Kämpfer der Rebellenbewegung "Front für Wandel und Eintracht im Tschad" (FACT) seien gefangengenommen worden, so ein Sprecher des Übergangs-Militärrats. Zudem seien zahlreiche Fahrzeuge und Waffen der Miliz erbeutet worden.

Armee: Stadt Nouku zurückerobert

Die Auseinandersetzungen begannen, nachdem die FACT am Donnerstag die Stadt Nokou, rund 390 Kilometer nördlich der Hauptstadt N'Djamena, eroberte. Die Armee habe nach Angaben des Übergangs-Militärrates, der das Land seit dem plötzlichen Tod des Langzeitherrschers Idriss Déby Itno regiert, die Stadt zurückerobert.

Zur Unterstützung der Länder in der Sahelzone in Afrika findet eine virtuelle Geberkonferenz statt. Die Region wird seit Jahren von Armut und militärischer Gewalt beherrscht.

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Die Rebellen waren am Tag der Präsidentenwahl am 11. April aus Libyen in den Tschad eingedrungen und in Richtung Hauptstadt vorgedrungen. Bei Gefechten der Rebellen mit der Armee war der an die Front gereiste Déby nach offiziellen Angaben getötet worden. Erst einen Tag zuvor war seine Wiederwahl bestätigt worden.

Déby kämpfte gegen Dschihadisten

Der langjährige Präsident des Tschad galt als wichtiger Verbündeter des Westens im Kampf gegen Dschihadisten in der Sahelzone. Wenige Stunden später wurde sein 37-jähriger Sohn Mahamat als Präsident des Militärrats eingesetzt.

Während die Armee Neuwahlen nach einer 18-monatigen Übergangsphase versprach, prangerte die Opposition einen "Staatsstreich" an.

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