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Infos von Geheimdienst : London: Russland zieht U-Boote von Krim ab

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Britischen Geheimdienstinformationen zufolge zieht Russland U-Boote von der Krim ab. Auch die Ukraine berichtet von Schiffen, die verlegt werden.

Das verbesserte konventionelle Angriffs-U-Boot der Kilo-Klasse der russischen Marine, aufgenommen am 26.07.2020
Russische U-Boote der Kilo-Klasse sind seit mehreren Jahren auf der Krim stationiert. (Archivbild)
Quelle: imago

Wegen der Gefahr ukrainischer Angriffe hat Russland nach Einschätzung der britischen Geheimdienste seine U-Boote der Kilo-Klasse von der annektierten ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel Krim abgezogen.

Die Schiffe der Schwarzmeerflotte seien aus ihrem Heimathafen Sewastopol in die südrussische Hafenstadt Noworossijsk verlegt worden, teilte das Verteidigungsministerium in London am Dienstag mit. Die Kilo-Klasse sind konventionell betriebene U-Boote vor allem aus den 80er-Jahren. Die russische Schwarzmeerflotte ist traditionell auf der Krim stationiert.

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Grund der Verlegung sei höchstwahrscheinlich, dass die ukrainische Fähigkeit zu Angriffen über weitere Distanz zugenommen habe und sich deshalb die Sicherheitslage auf der Krim verändert habe, hieß es in London.

In den vergangenen zwei Monaten wurden das Flottenhauptquartier und dessen Hauptflugplatz angegriffen.
Britisches Verteidigungsministerium

Die ukrainischen Truppen sind eigenen Angaben zufolge in der Region Luhansk weiter vorgedrungen. Präsident Selenskyj kündigte an, dass der Vormarsch schnell fortgesetzt werde.

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Das Ministerium verwies darauf, dass der russische Präsident Wladimir Putin mit der Krim-Annexion 2014 auch die Sicherheit der Schwarzmeerflotte garantieren wollte. "Die Sicherheit der Stützpunkte wurde nun wegen Russlands andauernder Aggression gegen die Ukraine direkt untergraben", stellte die Behörde fest.

Ukraine: Russland stockt Flotte mit anderen Schiffen auf

Das ukrainische Militär meldete derweil am Montag, dass die russische Schwarzmeerflotte ihre vor der Krim agierende Flotte im Kampf gegen die Ukraine wieder auf zehn Schiffe aufgestockt habe. Darunter seien drei Raketenkreuzer und drei große Landungsschiffe.

Die Ukraine werde nicht stillstehen, sagte Präsident Wolodomyr Selenskyj am Wochenende.

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Das britische Verteidigungsministerium veröffentlicht seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine Ende Februar unter Berufung auf Geheimdienstinformationen täglich Informationen zum Kriegsverlauf, die vor allem auf Russlands Misserfolge und Verbrechen zielen.

Damit will die britische Regierung sowohl der russischen Darstellung und Staatspropaganda entgegentreten als auch die ukrainische Position in dem Krieg stärken. Moskau wirft London eine gezielte Desinformationskampagne vor.

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Die ukrainische Armee rückt offenbar weiter in die besetzten Gebieten im Osten und Süden des Landes vor. Laut Präsident Selenskyj werde aktuell an mehreren Fronten hart gekämpft.

04.10.2022
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