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Konfliktgebiet Donbass : Ukraine: "Unerschütterliche EU-Unterstützung"

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Der EU-Außenbeauftragte Borrell hat der Ukraine im Konflikt mit den prorussischen Rebellen Unterstützung zugesichert. Erhöhte Spannungen lösen international Besorgnis aus.

Prorussische Rebellen lieferten sich am Wochenende erneute Gefechte mit dem ukrainischen Militär im Konfliktgebiet Donbass.
Die Ukraine bekämpft prorussische Rebellen im Konfliktgebiet Donbass.
Quelle: Epa (Archiv)

Im Konflikt der Ukraine mit prorussischen Rebellen in der Region Donbass wurde dem Land vom EU-Außenbeauftragten Josep Borrell Unterstützung zugesagt.

Mit großer Sorge verfolge man die russischen militärischen Aktivitäten rund um die Ukraine, schrieb Borrell am späten Sonntagabend nach einem Telefonat mit dem ukrainischen Außenminister Dmitri Kuleba auf Twitter. Das Thema werde mit den EU-Außenministern und Kuleba weiter diskutiert. Borrell weiter:

Unerschütterliche EU-Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine.
Josep Borrel, EU-Außenbeauftragter

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Verletzungen des Waffenstillstands

Im ostukrainischen Konfliktgebiet Donbass hatten sich die Ukraine und prorussische Rebellen am Wochenende gegenseitig Angriffe vorgeworfen.

Deutschland und Frankreich, die sich im Normandie-Format mit für eine Lösung des Ukraine-Konflikts bemühen, zeigten sich "besorgt über die steigende Zahl der Waffenstillstandsverletzungen", nachdem sich die Lage zwischenzeitlich stabilisiert habe.

Internationale Besorgnis

In einer gemeinsamen Erklärung des Auswärtigen Amtes und des französischen Außenministeriums heißt es:

Wir beobachten die Situation, insbesondere die Bewegungen russischer Truppen, sehr aufmerksam und rufen die Parteien zur Zurückhaltung und sofortigen Deeskalation auf.
Außenministerien Deutschland und Frankreich

Erhöhte Spannungen in der Ostukraine hatten zuletzt international Besorgnis ausgelöst. Beobachtern der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zufolge liegt die Zahl an Verstößen gegen die Waffenruhe jedoch weiter deutlich unter den Werten des Vorjahres.

Mehr als 13.000 Opfer im Ukraine-Konflikt

Seit knapp sieben Jahren kontrollieren Aufständische Teile der Gebiete Donezk und Luhansk entlang der russischen Grenze. UN-Schätzungen zufolge wurden seitdem mehr als 13.000 Menschen getötet.

Trotz vereinbarter Waffenruhe wurden seit Jahresbeginn auf Regierungsseite mindestens 21 Soldaten getötet. Im gleichen Zeitraum sind Angaben der Separatisten zufolge etwa 23 Menschen getötet worden. Ein 2015 vereinbarter Friedensplan liegt auf Eis.

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