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Klimawandel - Die letzten Jahre waren die wärmsten

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Die sieben vergangenen Jahre waren nach UN-Angaben die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Das Jahr 2021 werde voraussichtlich das fünft-, sechst- oder siebtwärmste sein.

Waldbrände in Kalifornien - Archivbild vom 19.09.2021
Die Erderwärmung nimmt immer weiter zu - der Kampf gegen den Klimawandel wird verschärft. Ein Beispiel sind die Waldbrände in Kalifornien - Archivbild vom 19.09.2021
Quelle: dpa

Mit der Meldung, dass das ablaufende Jahr seinen Platz in den Top Ten der wärmsten Jahre überhaupt finden würde, überraschte die Weltwetterorganisation der Vereinten Nationen (WMO) am Sonntag zum Auftakt des UN-Klimagipfels in Glasgow.

Dass 2021 im Durchschnitt etwas kühler sei als vorangegangene, hänge mit den vorübergehenden Auswirkungen des Wetterphänomens "La Niña" zu Beginn des Jahres zusammen. Das stehe aber nicht im Widerspruch zum allgemeinen Trend der globalen Erwärmung.

Treibhausgase auf Rekordniveau

Den Angaben zufolge lag die Durchschnittstemperatur der ersten neun Monate des Jahres 2021 1,09 Grad über dem Schnitt der Jahre 1850-1900. Beobachtet wurde auch ein verstärkter Anstieg des Meeresspiegels, begleitet von einer weiteren Zunahme der Wassertemperaturen und der Ozeanversauerung. Das bislang wärmste verzeichnete Jahr war 2016.

Die G20-Länder vertreten unterschiedliche Positionen, wenn es um den Klimaschutz geht. ZDF-Korrespondentin Anne Gellinek hat mehr Informationen.

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Das Pariser Klimaabkommen setzt das Ziel, den Temperaturanstieg auf 1,5 bis zwei Grad zu begrenzen. Die Konzentration von Treibhausgasen erreichte im vergangenen Jahr einen Rekordwert, wie es weiter hieß. Der Anteil von Kohlendioxid in der Atmosphäre betrug 413 ppm (Teilchen pro Million Teilchen),149 Prozent mehr als zu vorindustriellen Zeiten.

Regen in Grönland, Hitzewelle in Kanada

Der Report "State of the Climate 2021" führt die Erkenntnisse mehrerer UN-Organisationen, nationaler Wetterdienste und Wissenschaftler zusammen. UN-Generalsekretär António Guterres erklärte, der Bericht veranschauliche, "wie der Planet sich vor unseren Augen verändert". Die Wissenschaft liefere klare Fakten, nun müssten die Regierungen ebenso klare Maßnahmen ergreifen.

Am zweiten Tag des G20-Gipfels sprechen die Staats- und Regierungschefs insbesondere über den Klimaschutz. Offenbar können die Mitglieder sich nicht auf konkrete Ziele einigen.

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WMO-Generalsekretär Petteri Taalas hob hervor, dass es in diesem Jahr erstmals auf den Gipfeln des Grönländischen Eisschildes geregnet und nicht geschneit habe. Er verwies zudem auf die Hitzewelle in Kanada mit Temperaturen von fast 50 Grad Celsius in der Provinz British Columbia und auf die Rekordtemperatur von 54,4 Grad im kalifornischen Death Valley in diesem Sommer.

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