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Ungeimpfte - Tschentscher für PCR-Testpflicht

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Einen weiteren Lockdown für Wirtschaft, Kultur, Bildung und das private Leben könne man vermeiden, glaubt Hamburgs Bürgermeister. Einschränkungen solle es für Ungeimpfte geben.

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Archivbild
Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Archivbild
Quelle: Marcus Brandt/dpa/Archivbild

Ungeimpfte sollten nach Ansicht von Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher künftig nur mit negativem PCR-Test Geimpften und Genesenen gleichgestellt werden. "Antigen-Schnelltests sind nicht zuverlässig genug", sagte der SPD-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Außerdem sollte eine Quarantäne nach Reisen in Risikogebiete nur bei einem negativen PCR-Test nach fünf Tagen aufgehoben werden können." Antigen-Schnelltests sind dafür nicht geeignet."

Einschränkungen für Ungeimpfte

Es werde zudem darauf hinauslaufen, "dass bestimmte Beschränkungen nur für Ungeimpfte gelten", sagte Tschentscher vor dem Treffen der Länderregierungschefs mit der Bundeskanzlerin zur Corona-Lage am Dienstag.

Einen weiteren Lockdown für Wirtschaft, Kultur, Bildung und das private Leben könne man so vermeiden.

"Wenn der Großteil der Menschen aufgrund einer Impfung nicht mehr gefährdet ist, können wir nicht wieder die gesamte Bevölkerung mit Beschränkungen belegen."

Wenn der Großteil der Menschen aufgrund einer Impfung nicht mehr gefährdet ist, können wir nicht wieder die gesamte Bevölkerung mit Beschränkungen belegen.
Peter Tschentscher, SPD, Hamburgs Bürgermeister

Im ZDF-Sommerinterview fordert Grünen-Co-Chef Robert Habeck, dass in der Pandemie künftig "Geimpfte mehr Rechte haben" müssten, als Ungeimpfte. "Das ist völlig eindeutig."

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Sollte das Infektionsgeschehen dieses dennoch erforderlich machen, gebe es zwei Alternativen: "Ein Lockdown für alle, den ich nicht für vertretbar halte, oder eben Beschränkungen für diejenigen, die keine Impfung haben, obwohl diese seit Langem empfohlen wird.

Kritisch gegenüber Impfung von Jugendlichen

"Kritisch äußerte sich der Bürgermeister zur Impfung 12- bis 17-Jähriger. "Wir sollten keinen Druck ausüben auf Personengruppen, für die noch keine Impfempfehlung der Stiko (Ständigen Impfkommission) besteht." Noch gebe es dafür keine ausreichende Datengrundlage.

Die Stiko kann diese Daten auch nicht erfinden und sollte von der Politik nicht unter Druck gesetzt werden.
Peter Tschentscher, SPD, Hamburgs Bürgermeister

"Es ist in dieser Frage das kompetenteste Gremium, das wir in Deutschland haben, und genießt in der Medizin höchste Anerkennung."

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Nachrichten | heute - Kassenärzte fordern "Freedom Day"  

Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Gassen hat sich für einen "Freedom Day" in der Corona-Pandemie ausgesprochen. Er fordert das Ende sämtlicher Corona-Beschränkungen in sechs Wochen.

18.09.2021
von Markus Wolsiffer
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