Sie sind hier:

Unicef-Angaben zu Syrien - Alle zehn Stunden stirbt ein Kind

Datum:

Unicef appelliert, die vom Konflikt in Syrien betroffenen Kinder nicht zu vergessen - dies sei "ein Gebot der Menschlichkeit".

Verletztes Kind in Syrien.
Verletztes Kind in Syrien.
Quelle: Anas Alkharboutli/dpa/Archivbild

Kurz vor Beginn des zehnten Kriegsjahres in Syrien hat das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) an Regierungen und Öffentlichkeit appelliert, die syrischen Kinder nicht allein zu lassen. "Alle zehn Stunden stirbt ein Kind an den Folgen des Krieges", teilte Unicef mit.

Die Kinder leben in Not

Das Kinderhilfswerk schätzt, dass 2,8 Millionen Mädchen und Jungen keine Schule besuchen - viele von ihnen hatten noch nie Schulunterricht. "Humanitäre Hilfe kann den Krieg zwar nicht beenden, aber sie kann die Not für die Schwächsten lindern", sagte der Geschäftsführer von Unicef-Deutschland, Christian Schneider. Dies sei "ein Gebot der Menschlichkeit".

Ein Klick für den Datenschutz

Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von Drittanbietern nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server (Facebook, Google, Instagram, Twitter, etc.) übertragen. Über den Datenschutz dieser Anbieter können Sie sich auf den jeweiligen Seiten informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in einem 'ZDF-Cookie'. Diese Zustimmung können Sie in den Einstellungen unter 'Mein ZDF' jederzeit widerrufen. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Am 15. März 2011 hatten die Proteste gegen Syriens Machthaber Baschar al-Assad begonnen. Der anfänglich friedliche Protest entwickelte sich innerhalb weniger Monate zu einem Bürgerkrieg. Der Iran und Russland halfen Assad - auch militärisch - an der Macht zu bleiben.

Als sich die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und dem Irak ausbreitete, beteiligten sich westliche Staaten an einer Militärkoalition, die dazu beitrug, den IS zurückzudrängen. In den vergangenen Wochen waren mehr als 900.000 Menschen in der Provinz Idlib an der Grenze zur Türkei vertrieben worden.

In dieser letzten Rebellenhochburg halten sich auch islamistische Kämpfer auf, die zuvor aus anderen Provinzen abgezogen waren. Etwa 60 Prozent der Vertriebenen seien Kinder, erklärte Unicef - «zwischen den Fronten leiden sie unter Gewalt, Obdachlosigkeit und akuter Not».

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.