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#Unteilbar zieht ein Band der Solidarität

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Gegen soziale Ungleicheit - #Unteilbar zieht ein Band der Solidarität

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Zu einem bundesweiten Aktionstag gegen Ungerechtigkeit, Rassismus und Antisemitismus hatten rund 130 Organisationen sowie das Bündnis #unteilbar in deutschen Städten aufgerufen.

Mit Menschenketten haben Demonstranten in Berlin und weiteren deutschen Städten gegen soziale Ungerechtigkeit und Rassismus protestiert. Dazu aufgerufen hatte das Bündnis "Unteilbar".

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Mit Menschenketten haben Demonstranten in mehreren deutschen Städten ein "Band der Solidarität" geknüpft und gegen soziale Ungleichheit sowie Rassismus und Antisemitismus protestiert.

1.700 Menschen in Berlin

In Berlin sprachen die Veranstalter vom Bündnis "Unteilbar" von 20.000 Teilnehmern. Die Polizei kam bei einer Schätzung am Sonntagnachmittag dagegen auf etwa 8.000 Menschen, gab aber an, dass danach noch weitere Menschen dazugekommen seien, und verwies auf die Zahlen des Versammlungsleiters.

Sie trugen vielfach Mundschutz und bildeten mit Hygiene-Abstand ein neun Kilometer langes, farbenfrohes "Band der Solidarität", das vom Brandenburger Tor bis in den Stadtteil Neukölln reichte. In Berlin beteiligten sich etwa Familienministerin Franziska Giffey (SPD) und SPD-Vize Kevin Kühnert.

Deutschlandweit haben sich Menschen in mehreren Städten versammelt, um gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus und soziale Ungleichheit zu setzen. Dazu aufgerufen hatte das Bündnis "Unteilbar".

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Die Berliner Polizei zeigte sich zufrieden mit dem Start. "Es ist ein tragfähiges Konzept, das der Versammlungsleiter vorgestellt hat und man sieht, dass die Menschen darauf achten, dass dem Infektionsschutz genüge getan wird", sagte Polizeisprecher Thilo Cablitz.

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Auf Schildern war etwa "Black Lives Matter" oder "Mehr Geld für Bildung" zu lesen. Am Brandenburger Tor demonstrierten Mitglieder der Gruppe "Omas gegen Rechts" mit Mundschutz und teils mit pinken Wollmützen. Andere Demonstrierende hatten "Die Erde ist auch deine Mutter" mit Kreide auf den Boden geschrieben.

Menschenkette in vielen deutschen Städten

In Hamburg beteiligten sich nach Polizeiangaben rund 840 Menschen an einer Kette, die vom Rathaus um die Binnenalster bis zum Hauptbahnhof reichte, ebenfalls mit viel Abstand zwischen den Menschen.

Trotz Starkregen standen in Leipzig die Menschen mit Bannern von Südvorstadt bis Eisenbahnstraße. Dort gingen nach Polizeiangaben rund 1. 400 Menschen auf die Straße und bildeten 15 Minuten lang eine Menschenkette.

Mit dabei waren unter anderem die Bundesvorsitzende der Linken, Katja Kipping und Sachsens Justizministerin Katja Meier von den Grünen. "Rassismus ist ein weltumspannendes Problem. Der Auftrag ist klar: Einsatz von Politik & Gesellschaft gegen jede Form von Rassismus & Menschenfeindlichkeit: nur zusammen sind wir #unteilbar", schrieb die Ministerin bei Twitter.

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Auch in Freiburg, Chemnitz, Detmold, Plauen, Münster und Passau folgten die Menschen dem bundesweiten Demo-Aufruf. In Erfurt wurde die Veranstaltung wegen einer Unwetterwarnung allerdings abgesagt.

Inzwischen sind die meisten Veranstaltungen beendet.

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