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Parteitag der US-Demokraten - Obama: Trump-Präsidentschaft wie Reality-Show

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Bei seiner Rede auf dem Parteitag der US-Demokraten greift Ex-Präsident Obama seinen Nachfolger Donald Trump hart an. Seine Präsidentschaft sei eine Gefahr für die Demokratie.

Als erste Schwarze ist Kamala Harris nun offiziell für das Amt der Vize-Kandidatin nominiert. Auf dem Parteitag der US-Demokraten griff sie Präsident Trump hart an.

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In den USA läuft der Parteitag der Demokraten. Wegen der Corona-Pandemie meldet sich das demokratische Führungspersonal darum per Videobotschaft aus allen Ecken der USA zu Wort.

Mit besonderer Spannung erwartet wurde die Rede des früheren US-Präsidenten Barack Obama, an dessen Seite Biden acht Jahre lang Vizepräsident war. Obama hielt seine Rede im Museum der Amerikanischen Revolution in Philadelphia.

Der ehemalige US-Präsident Obama hat die Wähler in den USA aufgefordert, ihre Stimmen zu nutzen. Die Chance, Amerika positiv zu verändern, hänge maßgeblich vom Ausgang der Wahl ab.

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Obama: Trumps Versagen hat schwerwiegende Folgen

Er hat dabei den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump ungewöhnlich scharf angegriffen. "Donald Trump ist nicht in den Job hineingewachsen, weil er es nicht kann. Und die Folgen dieses Versagens sind schwerwiegend", sagte Obama.

Ich hatte gehofft - im Interesse unseres Landes -, dass Donald Trump (...) das Gewicht dieses Amtes spüren und etwas Ehrfurcht vor der Demokratie entdecken würde, die ihm anvertraut wurde. Aber er hat es nie getan.
Barack Obama, früherer US-Präsident

Trump habe die Macht seines Amtes lediglich dafür genutzt, sich selbst und seinen Freunden zu helfen. Die Präsidentschaft habe er behandelt wie "eine weitere Reality-Show, mit der er die Aufmerksamkeit bekommen kann, nach der er sich sehnt", so Obama.

US-Flaggen

Nachrichten | Thema - Präsidentschaftswahl in den USA 

Die US-Wahl 2020 hat ihren Höhepunkt erreicht. Wahlsieger Joe Biden wurde zum 46. Präsident der USA vereidigt. Ergebnisse und Hintergründe.

Obama sieht Demokratie gefährdet

Bei der Wahl am 3. November ginge es laut Obama um nicht weniger als, "dass die Grundprinzipien unserer Demokratie fortbestehen". Denn, so Obama, "genau das steht jetzt auf dem Spiel. Unsere Demokratie."

Unter Trump seien während der Corona-Pandemie nicht nur 170.000 Amerikaner gestorben, sondern auch Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen. Obama machte den Republikaner zudem dafür verantwortlich, dass die USA in der Welt an Ansehen verloren hätten und die demokratischen Institutionen "wie nie zuvor" bedroht seien.

Er habe in Joe Biden einen Bruder gefunden, der ihn zu einem besseren Präsidenten gemacht habe. Obama lobt den 77-Jährigen für dessen Widerstandsfähigkeit und Einfühlungsvermögen. "Joe ist ein Mann, der früh gelernt hat, jeden Menschen, dem er begegnet, mit Respekt und Würde zu behandeln", so Obama.

Trump: Bin Präsident, weil Obama schlechten Job gemacht hat

US-Präsident Donald Trump reagierte auf die scharfen Angriffe von seinem Vorgänger Barack Obama auf Twitter: Obama sei ein "furchtbarer" Präsident gewesen und habe "keinen guten Job" gemacht. "Ich sehe den Horror, den er uns hinterlassen hat, die Dummheit der Transaktionen, die er gemacht hat." Trump führte aber nicht aus, was er damit meinte.

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Hätten Obama und Biden bessere Arbeit geleistet, hätte er sich möglicherweise gar nicht für die Präsidentschaft beworben, sagte Trump. "Ich wäre sehr glücklich gewesen, ich habe mein vorheriges Leben sehr genossen", sagte Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus.

Demokratische Vize-Kandidatin Harris wirbt für sich

Mit der offiziell vom Parteitag der US-Demokraten abgesegneten Kandidatur von Kamala Harris für das Amt der Vize-Präsidentin hat die Senatorin aus Kalifornien Geschichte geschrieben. Die 55-Jährige ist nicht nur die erste Afroamerikanerin, die sich um das zweithöchste Amt bewirbt - sie wäre bei einem Wahlsieg im November die erste Frau überhaupt auf diesem Posten.

Die neue US-Vizepräsidentin - Kamala Harris: Die Bahnbrecherin neben Biden 

Kamala Harris hat in ihrer Karriere schon viel erreicht - nun schreibt sie Geschichte: Sie ist die erste Vizepräsidentin der USA. Wer sie ist und wofür sie steht - ein Porträt.

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von Caroline Leicht

Harris meldete sich aus Wilmington (Delaware) zu Wort, dem Wohnort von Präsidentschaftskandidat Joe Biden, um sich für die Nominierung zu bedanken. Sie erzählte Persönliches aus ihrer Familiengeschichte, von den Schwierigkeiten auf ihren Weg in die Politik.

Derzeit haben wir einen Präsidenten, der Tragödien in politische Waffen verwandelt.
Kamala Harris, Kandidatin US-Vizepräsidentin

"Wir sind an einem Wendepunkt angelangt. Das ständige Chaos macht uns hilflos. Die Inkompetenz macht uns Angst", sagte Harris. "Wir können es besser machen und verdienen so viel mehr." Trumps Mangel an Führungsstärke habe Leben gekostet, so Harris.

Kamala Harris hat die Nominierung als Kandidatin für das Amt als US-Vizepräsidentin angenommen. Sie teile Joe Bidens Vision einer Gemeinschaft, in der jeder willkommen ist.

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Die Republikaner von Präsident Donald Trump halten ihren Parteitag kommende Woche in Charlotte im Bundesstaat North Carolina ab. Biden wird Trump bei der Präsidentschaftswahl am 3. November herausfordern.

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