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Geheimdienste: Russland mischt sich in US-Wahl ein

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US-Medienberichte - Geheimdienste: Russland mischt sich in US-Wahl ein

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Die amerikanischen Geheimdienste haben laut Medienberichten Beweise dafür, dass Russland die US-Wahl erneut zugunsten von Präsident Trump beeinflussen will.

Auf dem Foto begüßen sich der amerikanische Präsident Donald Trump und der russiche Präsident Vladimir Putin bei einem Treffen. Der US-Geheimdienst hat offenbar konkrete Informationen. dass Russland die Vorwahlen auch die Präsidentschaftswahl im November zugunsten von Trump beeinflussen wird.
Putin will Trump zur Wiederwahl verhelfen - aber wie?

Die US-Geheimdienste sind sicher: Russland wird auch im Wahljahr 2020 erneut versuchen, die Präsidentschaftswahl zugunsten des Amtsinhabers Donald Trump zu beeinflussen. Das berichten die Zeitungen "New York Times" und "Washington Post" übereinstimmend.

Den Medienberichten zufolge deuten die neuen Erkenntnisse der Geheimdienste nun darauf hin, dass Russland sich dieses Jahr sowohl in die Vorwahlen der Demokraten als auch in die eigentliche Präsidentschaftswahl einmischen will.

Wollte Trump Infos an Repräsentantenhaus unterbinden?

Ranghohe Geheimdienstmitarbeiter sollen die Abgeordneten des Repräsentantenhauses in einer vertraulichen Sitzung über die Erkenntnisse aufgeklärt haben. Es blieb jedoch zunächst unklar, welche Belege den Abgeordneten dafür im Einzelnen vorgelegt wurden.

Einige der republikanischen Parlamentarier sollen die Glaubwürdigkeit der Erkenntnisse der Nachrichtendienste in Frage gestellt haben, wie es weiter hieß.

Trump wollte die vertrauliche Unterrichtung des Parlaments den Berichten zufolge verhindern, um den Demokraten keine Munition gegen ihn zu geben. Sollte dies zutreffen, erklärte der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses, der Demokrat Adam Schiff, sabotiere der Präsident die Bemühungen, jede ausländische Einmischung bei der Wahl zu verhindern. "Er tut genau das, wovor wir gewarnt hatte", schrieb Schiff auf Twitter.

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Warren: Trump untergräbt Demokratie

Damit spielte er offenbar auf das Amtsenthebungsverfahren gegen Trump an, bei dem die Demokraten ihm vorgeworfen hatten, die Ukraine zur Wahlhilfe für ihn zu nötigen.

Auch die demokratische Senatorin Elizabeth Warren, die als Präsidentschaftskandidatin gegen Trump ins Rennen gehen will, warf ihrem Widersacher vor, "die Integrität unserer Demokratie" zu untergraben. "Russland mischt sich wieder in unsere Wahlen ein, damit Trump gewählt wird", schrieb sie mit Blick auf die Berichte auf Twitter.

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Trump streitet Russsland-Einmischung weiter ab

Russland hatte sich nach Überzeugung der US-Geheimdienste bereits 2016 zugunsten des republikanischen Kandidaten Trump in den Wahlkampf eingemischt mithilfe von Social-Media-Kampagnen und dem Diebstahl und der Verbreitung von E-Mails der Demokratischen Partei. Auch Sonderermittler Robert Mueller kam zum Ergebnis, dass die russische Einmischung "umfassend und systematisch" gewesen sei. Trump bestreitet dies.

Republikaner legten die Erkenntnisse der Geheimdienste so aus, dass Russland vor allem Chaos und Verunsicherung stiften wollte, nicht aber einen bestimmten Kandidaten unterstützte.

Robert Mueller am 24.07.2019 in Wahington

Russland-Affäre - Mueller: Trump nicht entlastet

Der Ex-Sonderermittler in der Russland-Affäre, Robert Mueller, hat sich einer Befragung des US-Repräsentantenhauses gestellt. In seinen Antworten widersprach er Präsident Trump.

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