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Statement des US-Präsidenten - Trump sieht Wahlbetrug, nennt keine Belege

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Donald Trump spricht erneut von Wahlbetrug und sieht sich als Sieger der US-Wahl. Belege für seine Anschuldigungen nennt er nicht. Trump äußerte sich im Weißen Haus.

In einer Rede am späten Abend (Ortszeit) beklagte Donald Trump erneut umfassenden Wahlbetrug. Belege dafür lieferte er dabei nicht.

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US-Präsident Donald Trump hat erneut den Sieg bei der Präsidentschaftswahl für sich beansprucht. Trump spricht von einem "klaren Sieg", wenn nur die "zulässigen Stimmen" berücksichtigt würden. "Wenn man die legalen Stimmen zählt, gewinne ich mit Leichtigkeit. Wenn man die illegalen Stimmen zählt, können sie versuchen, uns die Wahl zu stehlen", sagte Trump.

Belege für das Vorliegen unzulässiger Stimmen legt er nicht vor. Den Umfrage-Instituten wirft er vor, parteiisch in das Rennen eingegriffen zu haben. In Großstädten wie Philadelphia oder Detroit sieht er Korruption - ohne Beweise zu nennen.

"Der normale Auszählprozess lässt sich kaum behindern oder stoppen“, so USA-Korrespondent Elmar Theveßen. Auch in republikanischen Staaten wie Georgia bekräftigen die Wahlbeauftragen, es gehe alles mit rechten Dingen zu.

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Den Wahlvorgang beschreibt er weiter als unfair und kritisiert erneut die Briefwahl. Trump sprach von vielen Klagen, die es im Zusammenhang mit der Wahl geben werde. Möglicherweise werde das Oberste Gericht sich damit befassen müssen. "Ich habe das Gefühl, dass am Ende Richter werden entscheiden müssen", so Trump. Experten und Beobachter sehen in den USA bislang keinen Hinweis auf Wahlbetrug.

Einige Republikaner widersprechen Trump - Fernsehsender beenden Übertragung

Etliche Senatoren der Republikaner stellten sich teils offen gegen den Amtsinhaber. Der Mehrheitsführer der Parlamentskammer, Mitch McConnell, sagte, es sei grundsätzlich nicht ungewöhnlich, dass sich jemand zum Sieger einer Wahl ausrufe, wie Trump das - wenn auch vorschnell - getan hatte. Aber: "Zu behaupten, die Wahl gewonnen zu haben, ist etwas anderes, als die Auszählung zu beenden."

OSZE-Beobachter Michael Link kann derzeit keine Ungereimtheiten im Wahlprozess feststellen. Die Briefwahl würde bislang ohne nennenswerte Vorkommnisse legitim ausgezählt.

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Der Kongressabgeordnete Adam Kinzinger forderte, für Betrugsvorwürfe Beweise vorzulegen und sie vor Gericht zu präsentieren."«Hören Sie auf, entlarvte Falschinformationen zu verbreiten... Das wird langsam verrückt", schrieb er auf Twitter.

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Mehrere Fernsehsender unterbrachen die Live-Übertragung nach kurzer Zeit, als erstes der Sender MSNBC, der die Notwendigkeit anführte, Falschaussagen des Präsidenten richtigzustellen. Trump selbst verließ den Raum nach etwas über einer Viertelstunde, ohne Fragen von Journalisten zu beantworten.

Trump sprach zuvor bereits von Wahlbetrug

Zuletzt hatte sich der Präsident am Mittwochmorgen nach dem Wahltag am Dienstag öffentlich geäußert und den Sieg über seinen demokratischen Rivalen Joe Biden für sich beansprucht, obwohl die Stimmenauszählung noch läuft.

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Zudem forderte Trump einen Stopp der Stimmenerfassung und führte angeblichen Betrug und Unregelmäßigkeiten an, ohne Beweise zu nennen. Sein Herausforderer Biden hat nach Siegen in Michigan und Wisconsin gute Chancen, ihn im Weißen Haus abzulösen.

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