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Rede auf Republikaner-Parteitag - Trump feiert Erfolge und kritisiert Gegner

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Donald Trump hat die Nominierung seiner Partei als US-Präsidentschaftskandidat angenommen. In seiner Rede sprach er von großen Erfolgen und übte heftige Kritik an Konkurrent Biden.

"Wir haben das Beste für den Schluss aufgehoben", erklärten die US-Republikaner am Donnerstag und kündigten damit die Rede an, die Donald Trump am vierten und letzten Tag ihres Parteitages halten würde. Bereits am Montag, dem ersten Tag der Veranstaltung, war Donald Trump offiziell zum Kandidaten nominiert worden. In seiner Rede am Donnerstagabend (Ortszeit) nahm Trump diese Nominierung seiner Partei nun offiziell an.

Trump lobt eigene Amtszeit, Kritik gegen Biden

Der US-Präsident zeichnete ein sehr positives Bild seiner eigenen Amtszeit, wie er es bereits im Februar in seiner Rede zur Lage der Nation getan hatte, und versprach, auch in einer zweiten Amtszeit an der Umsetzung seiner Wahlversprechen zu arbeiten.

Vergangene Woche hatten die Demokraten auf ihrem Parteitag Joe Biden zu ihrem Kandidaten für die Präsidentschaftswahl im November gekürt. Auf dem Parteitag der Republikaner war in dieser Woche bereits mehrfach Kritik an Biden laut geworden. Auch Trump kritisierte seinen Kontrahenten in seiner Rede am Donnerstagabend scharf.

Trump: "Niemand wird in Joe Bidens Amerika sicher sein"

"Nie zuvor haben Wähler eine eindeutigere Wahl zwischen zwei Parteien, zwei Visionen, zwei Philosophien oder zwei Agenden gehabt", sagte Trump.

Diese Wahl wird entscheiden, ob wir den amerikanischen Traum retten oder ob wir zulassen, dass eine sozialistische Agenda unsere in Ehren gehaltene Bestimmung zerstört.
Donald Trump, US-Präsident

US-Präsident Trump nimmt die Nominierung für eine weitere Präsidentschaftskandidatur an. In seiner Rede kritisiert er seinen Herausforderer scharf. Die ganze Rede im Originalton.

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Immer wieder kam Trump in seiner Rede auf Biden und den Demokraten-Parteitag zu sprechen und erhob dabei schwere Vorwürfe gegen Joe Biden. "Niemand wird in Joe Bidens Amerika sicher sein", sagte Trump. Der US-Präsident kritisierte immer wieder, Biden sehe die USA als ein Land in Dunkelheit und die Demokraten hätten ihren gesamten Parteitag damit verbracht, das Land negativ darzustellen.

Wie kann die Demokratische Partei ersuchen unser Land zu führen, wenn sie so viel Zeit damit verbringen, unser Land zu zerstören?
Donald Trump

Trump bezeichnet Demonstranten als "Anarchisten"

Der US-Präsident hatte bereits in den vergangenen Wochen viel Kritik für seinen Umgang mit den Black-Lives-Matter-Protesten einstecken müssen. In seiner Rede auf dem Parteitag kritisierte Trump die Proteste erneut scharf.

Die Demokraten würden die Demonstranten als "friedliche Demonstranten" bezeichnen, doch diese Menschen, die in den Städten protestierten, seien "Anarchisten", "Randalierer", "Plünderer" und "Flaggen-Verbrenner", so der US-Präsident.

Donald Trump

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Trump spricht von Erfolgen in Corona-Krise

In der Corona-Pandemie hatten Kritiker Trump in den letzten Monaten immer wieder schlechtes oder mangelndes Krisenmanagement vorgeworfen. Trump wies diese Vorwürfe in seiner Rede entschieden zurück und sprach von großen Erfolgen im Umgang mit der Krise.

Beifall erntete er von seinen Gästen auf dem Südrasen des Weißen Hauses, die ohne Sicherheitsabstände zusammensaßen. Nur wenige der Gäste trugen einen Mund-Nasen-Schutz.

Hurrikan "Laura": Trump will Region besuchen

In seiner Rede ging Trump auch auf Hurrikan "Laura" ein, der in der Nacht auf Donnerstag auf den Süden der USA getroffen war und große Schäden angerichtet hatte. Der US-Präsident dankte den Behörden vor Ort und kündigte an, die Region am Wochenende zu besuchen. Biden hat bisher keinen Besuch in den betroffenen Bundesstaaten angekündigt.

Wähler vor Wahlurnen in Virginia, USA

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von Caroline Leicht

Nachdem nun beide Parteien ihre Parteitage abgehalten haben, startet die heiße Phase des Wahljahres in den USA. Der direkte Wahlkampf zwischen Trump und Biden ist mit dem Ende der Parteitage nun offiziell eingeläutet. In den kommenden Wochen werden sich die beiden Kandidaten unter anderem in TV-Debatten messen. Experten erwarten einen erbitterten, negativen Wahlkampf.

Der Autorin auf Twitter folgen: @carolineleicht.

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