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Szenarien: Trump gegen Biden - Wie beide Kandidaten noch gewinnen können

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Der Kampf ums Weiße Haus ist knapper als gedacht. Beide Kandidaten hätten Wege, um auf die nötige Mehrheit von 270 Wahlleuten zu kommen - aktuell sieht es für Joe Biden besser aus.

Bei der US-Wahl liefern sich Donald Trump und Joe Biden ein knappes Rennen. Beide Kandidaten haben noch eine Chance, die benötigten 270 Wahlleute zu erreichen.

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Die Frage, ob Joe Biden US-Präsident wird oder ob Donald Trump Präsident bleibt, ist noch nicht entschieden. Um 15 Uhr Ostküstenzeit in den USA (21 Uhr in Europa) waren laut mehreren US-Medien 213 Wahlleute für Donald Trump und 237 für Joe Biden bestätigt. Zuletzt konnte Biden demnach Wisconsin mit 10 Wahlleuten für sich verbuchen.

Noch haben aber beide Kandidaten die Chance, die benötigten 270 Wahlleute zu erreichen. Und so könnte es sich abspielen.

Die sicherste nächste Entscheidung: Alaska

  • 3 Wahlleute aus Alaska gehen voraussichtlich an Donald Trump. Der Bundesstaat gilt als republikanische Hochburg.

Damit stünde Trump bei 216 und Biden weiter bei 237.

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Nächste Stufe: Südwesten

  • 11 Wahlleute aus Arizona wurden am Dienstag im Laufe des Abends bereits vereinzelt für Biden ausgerufen, offiziell steht eine Bestätigung aber noch aus.
  • 6 Wahlleute in Nevada scheinen an Biden zu gehen. Er führt auch hier knapp und die noch ausstehenden Stimmen stammen aus eher großstädtischen und anderen demokratenstarken Gegenden.

Trump stünde demnach weiter bei 216, Biden wäre bei 254 Wahlleuten.

US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden bei seiner Rede nach der Wahl, am 08.11.2020 in Wilmington.
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Entscheidend: Mittlerer Westen

Um auf die 270 nötigen Wahlleute zu kommen, sind damit zwingend Entscheidungen in denjenigen Staaten des Mittleren Westen nötig, die auch schon 2016 den Ausschlag gegeben und damals Donald Trump die Wahl beschert haben. Dieses Mal sieht es anders aus.

Die Wahlleute aus Wisconsin haben US-Medien bereits Joe Biden zugeschrieben. Der Fokus liegt deshalb jetzt auf Michigan.

Nachdem die 16 Wahlleute aus Michigan am frühen Mittwochmorgen noch in der Spalte von Donald Trump standen, liegt mittlerweile Joe Biden leicht vorne (Stand: 15 Uhr Ostküstenzeit). Offizielle kündigten an, dass es wohl ein klares Bild bis zum Ende des Tages am Mittwoch gebe.

Damit hätte Joe Biden die nötige Mehrheit von 270 Wahlleuten erreicht.

Unsere Korrespondenten Ulf Röller in Peking, Phoebe Gaa in Moskau, Stefan Leifert in Brüssel und Christel Haas in Paris fassen die Reaktionen auf die US-Wahl zusammen.

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Sollte Michigan doch weiter für Donald Trump halten, stünde der Präsident bei 232 Wahlleuten, Biden bei 254.

20 Wahlleute aus Pennsylvania sind noch besonders unsicher. Weit über eine Million zuvor abgegebene Stimmen mussten noch gezählt werden. Allein in Philadelphias Vororten und in Pittsburgh fehlten noch hunderttausende Stimmen. In neun Countys in Pennsylvania müssen die Briefwahlstimmen noch komplett ausgewertet werden.

Offizielle waren vorsichtig und deuteten an, dass es "wenige Tage" bis zu einem Ergebnis dauern könnte. In Pennsylvania werden Briefwahlstimmen außerdem noch wenige Tage nach dem Dienstag anerkannt, solange sie den Wahltag als spätesten Poststempel tragen.

Mit Pennsylvania könnte Biden seinen Vorsprung weiter ausbauen und läge bei 290 Wahlleuten. Im Szenario ohne das eher an den Demokraten gehende Michigan stünde Trump inklusive Pennsylvania bei 252 Wahlleuten, Biden bei 254.

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Bonus für Biden: Südosten

Damit bleiben noch zwei Staaten im Südosten der USA, in denen es zunächst eher nach einem Sieg für Donald Trump aussah. US-Medien ließen den Ausgang aber noch offen.

  • 16 Wahlleute aus Georgia scheinen eher an Trump zu gehen. Es gibt eine kleine Chance, dass Joe Biden vor allem in Atlanta besser abschnitt als zunächst gedacht und dass Stimmen von dort im Laufe des Tages den gesamten Staat noch kippen lassen. Allerdings ist das unwahrscheinlicher als ein Sieg Bidens in Pennsylvania oder Michigan.
  • 15 Wahlleute in North Carolina standen so gut wie sicher hinter Donald Trump. 95 Prozent der geschätzten Stimmen waren eingegangen. Es gab allerdings winzige Unsicherheiten in den großen demokratenstarken Countys um Raleigh und Charlotte.

Inklusive dieser Staaten und den unwahrscheinlichen Staaten Michigan und Pennsylvania hätte Donald Trump die nötigen 270 Wahlleute.

Sollte Georgia doch noch an Biden gehen, läge er bei 306, inklusive North Carolina gar bei 321 Wahlleuten.

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