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Trump oder Biden? Showdown in Pennsylvania

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Präsidentschaftswahl in den USA - Trump oder Biden? Showdown in Pennsylvania

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Alle Augen sind auf Pennsylvania gerichtet, 20 Wahlleute gibt es zu holen, sie sind alles entscheidend. Sie könnten den Sieg für Biden bringen oder Trump weiter im Rennen halten.

Präsidentschaftswahlen in Philadelphia
In Philadelphia kam es zu Protesten.
Quelle: Rebecca Blackwell/AP/dpa

Donald Trump kämpft mit allen Mitteln um sein politisches Überleben, fast stündlich schreibt er auf Twitter über Wahlbetrug, ohne Beweise zu liefern, sodass seine Timeline fast nur noch aus markierten Tweets besteht.

Er spricht von "legalen" und "illegalen" Stimmen. "Legal", das sind scheinbar all jene, die an der Urne für ihn gestimmt haben, "illegal", wer per Brief Biden gewählt hat. Er wählt diese Worte bewusst, will seinen Worten damit mehr Gewicht geben. Trump hat Angst, denn in Pennsylvania wird sein Vorsprung immer kleiner und ohne Pennsylvania, ist ein Sieg für ihn inzwischen unwahrscheinlich.

Trump spaltet das Volk

In seiner Rede am Donnerstagabend bezeichnet der US-Präsident Philadelphia als einen der korruptesten politischen Plätze in den USA. Er spielt selbst Richter, unterteilt in schwarz und weiß, gut und böse, Freund und Feind.

Biden liegt im Rennen ums US-Präsidentenamt vorn. Dennoch ist der Ausgang völlig offen. Trump spricht von Wahlbetrug und klagt in verschiedenen Bundesstaaten. Biden ruft hingegen zu Geduld auf. Die letzten Staaten sind bald ausgezählt.

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Er spricht von - denen gegen uns - und unterteilt sein Volk in zwei Lager. "Wir können nicht erlauben, dass unsere Wähler*innen zum Schweigen gebracht werden", sagt er und möchte durchsetzen, dass keine der Stimmen, die nach dem 3. November eingegangen sind, ausgezählt werden.

Fakt, ist, das Oberste Gericht in Pennsylvania hatte bereits geurteilt, dass Stimmen die bis einschließlich Freitag, 06. November eintreffen, noch gezählt werden dürfen.

Trump stellt Freiwillige unter Generalverdacht

Das Trump-Team wirft den Wahlhelfer*innen in Pennsylvania vor, sie wollten Wahlbeobachter*innen von den Auszählungen fernhalten. Sie wollten nicht, dass jemand zusieht während sie auszählen, meint der Präsident.

Die Beobachter*innen müssten Ferngläser benutzen, um überhaupt etwas sehen zu können. Ein Gericht entschied nun, dass Wahlbeobachter der Republikaner näher an die Mitarbeiter*innen herantreten dürfen, die die Briefwahlstimmen in Philadelphia auszählen.

Donald Trump spricht erneut von Wahlbetrug und sieht sich als Sieger der US-Wahl. Belege für seine Anschuldigungen nennt er nicht. Trump äußerte sich im Weißen Haus.

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Von ursprünglich rund sechs Metern Abstand dürfen sie nun auf rund zwei Meter Entfernung an die Auszählenden herankommen. Trump stellt mit seinen Anschuldigungen die freiwilligen Wahlhelfer*innen unter Generalverdacht, all jene, die seit mehreren Tagen und Nächten für alle Amerikaner*innen arbeiten und sich trotz Corona für diese Tätigkeit zur Verfügung gestellt haben.

Biden: "Habt Geduld"

Während im Convention Center in Pennsylvania drinnen die Stimmen ausgezählt werden, versammelten sich am Donnerstag (Ortszeit) sowohl Trump-Fans, als auch Biden-Unterstützer*innen vor dem Gebäude zum Protest.

Die Menschen nehmen am Tag nach den US-Wahlen im Stadtteil Manhattan in New York City, New York, USA, am 4. November 2020 an einer "Count Every Vote" -Rallye teil

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Während die Trump-Anhängerinnen fordern "Stoppt den Betrug", fordert die Gegenseite "Zählt jede Stimme". Während das Trump-Team immer nervöser zu werden scheint, steigt die Zuversicht bei Joe Biden und den Demokraten.

Er habe ein "sehr gutes" Gefühl, was den Ausgang der US-Wahl angehe, sagte Biden am Donnerstag in Delaware. Er rief aber zu Geduld auf, bis alle Stimmen ausgezählt sind.

Der Autorin auf Twitter folgen @Alica_Jung

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