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Joe Biden ist Präsident - Politische Reaktionen auf US-Amtsübergabe

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Joe Biden hat Donald Trump als 46. US-Präsidenten abgelöst. Die internationale Gemeinschaft vereint in ihren Reaktionen vor allem eins: Hoffnung.

Die Erleichterung über den Amtsantritt von Joe Biden ist groß in der Europäischen Union. Nach Jahren der Konfrontation mit der Trump-Regierung gibt es wieder Gemeinsamkeiten zwischen der EU und dem neuen US-Präsidenten. Einige Gegensätze bleiben dennoch.

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Nach der Amtseinführung von Joe Biden als 46. US-Präsident und Kamala Harris als seine Vizepräsidentin erreichen die beiden Glückwünsche aus aller Welt.

[Joe Biden legt seinen Amtseid als 46. Präsident der USA ab: Sehen Sie bei ZDFheute die Amtseinführung im Video.]

"Ich danke Ihnen für die inspirierende Antrittsrede und für das Angebot zur Zusammenarbeit", schrieb etwa EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf Twitter. Und weiter:

Europa ist bereit für einen Neuanfang.
Ursula von der Leyen, EU-Kommissionspräsidentin

Auch EU-Ratspräsident Charles Michel hat nach der Vereidigung von US-Präsident Joe Biden die Hoffnung auf einen Neuanfang in den Beziehungen zu Washington geäußert. Es sei an der Zeit, zu "gesundem Menschenverstand" zurückzufinden "und unsere Beziehungen zwischen der EU und den USA zu erneuern". 

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Deutscher Fokus auf Gemeinsamkeiten

"Heute ist ein guter Tag für die Demokratie", sagt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Außenminister Heiko Maas möchte "Gemeinsamkeiten ausloten" und zeigt sich erleichtert, dass die Amtseinführung ohne Zwischenfälle ausgekommnen ist.

Rituale wie die heutige Amtseinführung zeigen, dass die demokratischen Institutionen in den USA funktionieren - trotz der Schwierigkeiten der letzten Tage und trotz der Polarisierung in der US-Gesellschaft.
Heiko Maas, Außenminister

Zwei Wochen nach der Erstürmung des Parlamentsgebäudes durch Trump-Anhänger fand die Zeremonie unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen statt. Die Polizei wird nach Pentagon-Angaben von rund 25.000 Soldatinnen und Soldaten der Nationalgarde unterstützt.

US-Präsident Joe Biden hat sich für Einheit in den USA ausgesprochen. Er wisse, wie fragil die Demokratie sein kann, berichtet ZDF-Reporterin Alica Jung aus Washington.

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Veränderungen bei Klima- und Corona-Management erwartet

Vor allem die von Biden angekündigte Rückkehr ins Pariser Klimaabkommen macht den Regierungschefinnen und Regierungschefs Hoffnung. Die Premierministerin von Neuseeland, Jacinda Arden begrüßt außerdem, dass Biden und Harris den US-Rückzug aus der Weltgesundheitsorganisation stoppen wollen.

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson betonte die wichtige Stellung der USA in der Weltpolitik: "Amerikas Führungsstärke ist entscheidend bei den Themen, die uns alle angehen, vom Klimawandel bis zu Covid. Und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Präsident Biden."

Washingtons Straßen: wie im Belagerungszustand. Um das Capitol steht ein zwei Meter hoher Metallzaun, streng bewacht. Zu Joe Bidens Inauguration am Mittwoch gibt es Sorgen um die Sicherheit statt Pomp und Paraden. Und: kaum Zuschauer, coronabedingt.

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Israel hofft auf Mediator im Nahen Osten

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu möchte "die Allianz zwischen den USA und Israel weiter stärken" und hofft "den Frieden zwischen Israel und der arabischen Welt weiter auszubauen und gemeinsame Herausforderungen zu bewältigen."

Auch Nato Generalsekretär Jens Stoltenberg setzt auf eine gute Zusammenarbeit mit Joe Biden. Die Amtseinführung bezeichnete er als "Beginn eines neuen Kapitels für das transatlantische Bündnis". Unter Präsident Donald Trump war das Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und der Nato äußerst angespannt gewesen. Trump hatte sogar mit dem Nato-Austritt gedroht.

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