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USA: Bidens Amtseinführung - FBI überprüft 25.000 Nationalgardisten

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Die Angst vor einer Attacke auf den neuen US-Präsident Joe Biden während seiner Amtseinführung ist groß. Auch Angriffe der eigenen Soldaten hält das FBI für möglich.

Als Reaktion auf die Stürmung des US-Kapitols, wurden für Bidens Vereidigung massive Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Nationalgardisten bewachen im ganzen Land Regierungsgebäude.

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Das US-Militär schließt bei der Amtseinführung des gewählten US-Präsidenten Joe Biden auch Attacken aus den eigenen Reihen nicht aus. Deshalb überprüfe das FBI alle 25.000 Soldaten der Nationalgarde, die zum Schutz der Vereidigungszeremonie am Mittwoch nach Washington kommen, sagte der zivile Leiter des US-Heers, Ryan McCarthy. Es gebe zwar bisher keine Hinweise oder konkrete Drohungen, aber es sei wichtig, jetzt wachsam zu sein.

Mehr als doppelt so viele Nationalgardisten

Seit dem Sturm auf das Kapitol durch gewaltbereite Anhänger des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump am 6. Januar ist in Washington die Sorge groß, dass es bei der Amtseinführung Bidens am Mittwoch dieser Woche wieder zu Gewalt kommen könnte. Das Kapitol wurde deshalb großräumig abgeriegelt, 25.000 Nationalgardisten aus dem ganzen Land wurden mobilisiert, mindestens zweieinhalb mal so viele wie bei vorherigen Vereidigungszeremonien.

Am Mittwoch wird Biden als 46. Präsident er USA vereidigt - und das unter besonderen Bedingungen, nicht nur wegen Corona. Präsident Trump wird nicht anwesend sein.

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Doch bei so vielen Soldaten ist nicht ausgeschlossen, dass darunter auch Sympathisanten jener Randalierer und Extremisten sind, die am 6. Januar das Kapitol gestürmt hatten. Fünf Menschen kamen dabei ums Leben. Unter den mehr als 125 in der Folge Festgenommenen waren auch mehrere aktive oder ehemalige Militärs. Wie viele an den Protesten und am Sturm auf das Kapitol teilgenommen haben, ist nicht klar.

Ziel: Amtseinführung ohne Zwischenfälle

Seit die ersten Nationalgardisten vergangene Woche mobilisiert wurden, seien sie auch überprüft worden, hieß es aus Militärkreisen. Das US-Militär untersucht routinemäßig, ob es unter Soldaten Verbindungen in extremistische Szenen gibt. Dass auch noch das FBI prüft, ist eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme. Dabei werden unter anderem die Namen der Betroffenen in Datenbanken eingegeben, um zu sehen, ob etwas Bedenkliches aufscheint.

McCarthy und zahlreiche Vertreter von Polizei, Nationalgarde, Secret Service und anderen Behörden planten am Sonntag zudem ihr gemeinsames Vorgehen am Tag der Amtseinführung. Ziel sei es, den demokratischen Machtwechsel in den USA ohne Zwischenfälle über die Bühne zu bringen, sagte McCarthy. "Das ist eine nationale Priorität."

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