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Klimavertrag: Biden will wieder beitreten

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Erste Amtshandlungen - Klimavertrag: Biden will wieder beitreten

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Im Fall seines Wahlsiegs will Joe Biden dem UN-Klimaabkommen wieder beitreten. Er werde den von Donald Trump verfügten Austritt bereits am ersten Tag im Amt rückgängig machen.

US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden bei einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Delaware.
US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden.
Quelle: ap

US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden will im Fall seines Wahlsiegs den Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen schon an seinem ersten Amtstag wieder rückgängig machen.

Biden plant Beitritt in 77 Tagen

"In genau 77 Tagen" werde eine von ihm angeführte Regierung der Vereinbarung zum globalen Klimaschutz wieder beitreten, kündigte Biden am Mittwochabend (Ortszeit) auf Twitter an. Er bezog sich damit auf das Datum für die Vereidigung des Präsidenten, den 20. Januar.

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Der von Amtsinhaber Donald Trump beschlossene Austritt aus dem Pariser Abkommen war an diesem Mittwoch, also am Tag nach der US-Präsidentschaftswahl, in Kraft getreten.

Programm zum Klimaschutz geplant

Biden hatte bereits im Wahlkampf angekündigt, dem Abkommen wieder beitreten zu wollen. Er will ein umfassendes Programm zum Klimaschutz lancieren.

Trump hatte den Austritt aus dem Pariser Abkommen bereits im Juni 2017 beschlossen, fristgemäß konnten die USA diesen jedoch erst drei Jahre nach Inkrafttreten des Abkommens und somit erst im November 2019 beantragen. Erst nach einem weiteren Jahr wurde die Entscheidung nun wirksam.

Joe Biden ist angetreten als der Antagonist zu Donald Trump. Als nächster US-Präsident will er vieles anders machen - alles wird aber auch er nicht verändern können.

Beitragslänge:
2 min
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Ausgang der US-Wahlen weiter ungewiss

Der Ausgang der US-Präsidentschaftswahl war einen Tag danach weiterhin ungewiss. Bidens Siegchancen stiegen zuletzt aber deutlich, nachdem er laut US-Medien in den wichtigen Staaten Michigan und Wisconsin gewann.

Die Ergebnisse aus einigen Schlüsselstaaten wie Pennsylvania und Georgia standen jedoch noch aus, womit immer noch auch ein Sieg Trumps möglich war. Trump kündigte in einem beispiellosen Schritt ein juristisches Vorgehen gegen noch laufende Stimmenauszählungen an.

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