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Biden: Keine TV-Debatte, wenn Trump Covid hat

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US-Wahlkampf - Biden: Keine TV-Debatte, wenn Trump Covid hat

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Die TV-Debatte mit US-Präsident Trump sollte laut Joe Biden abgesagt werden, wenn Trump nicht negativ auf Corona gestest wird. Biden sieht die USA an einem "gefährlichen" Punkt.

"Das Corona-Virus breitet sich weiter in Trumps Umfeld aus", sagt ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen. Aufgrund dessen zieht Joe Biden nun in Erwägung, das kommende TV-Duell abzusagen.

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Joe Biden, demokratischer US-Präsidentschaftskandidat, lässt offen, ob er kommende Woche an einer zweiten Fernsehdebatte mit US-Präsident teilnehmen wird. Der frühere Vize-Präsident will abwarten, ob der am Coronavirus erkrankte Trump vor der Debatte noch positiv auf das Virus getestet wird.

Man werde auf jeden Fall "sehr strikten Richtlinien" folgen müssen, betonte der demokratische Präsidentschaftskandidat in Hagerstown im Bundesstaat Maryland. Auf seiner Wahlkampftour sagte Biden vor mitreisenden Journalisten:

Wenn er noch Covid hat, sollten wir keine Debatte führen.
Joe Biden, US-Präsidentschaftskandidat

Biden weiter: "Zu viele Leute wurden infiziert." Man müsse darauf hören, was Ärzte sagen. Er stelle sich weiterhin auf eine Debatte ein, "aber ich hoffe einfach, dass alle Vorschriften eingehalten werden".

Trump freut sich auf die Debatte

Trump hält unterdessen ungeachtet seiner Infektion an dem Duell fest. "Ich freue mich auf die Debatte am Donnerstagabend, dem 15. Oktober, in Miami", schrieb Trump am Dienstag auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. "Es wird großartig!"

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Trump war am Montag aus dem Krankenhaus zu seinem Amtssitz zurückgekehrt. Im engen Kreis des Präsidenten breitet sich das Virus weiter aus: Stephen Miller, leitender Berater des Weißen Hauses, wurde am Dienstag nun auch positiv auf das Virus getestet.

Provisorische Büros im Weißen Haus

Als Vorsichtsmaßnahme arbeite Trump in provisorischen Büroräumen in der Residenz und nicht im Oval Office, erklärten Regierungsmitarbeiter. Nur vier leitende Angestellte erhielten persönlichen Zugang zum Präsidenten.

Trumps Herausforderer Joe Biden hielt unterdessen eine Rede am Ort der Bürgerkriegsschlacht von Gettysburg im Bundesstaat Pennsylvania. Im Falle seines Wahlsiegs wolle er die Spaltung des Landes überwinden, sagte er:

Die Mächte der Finsternis, die Mächte der Spaltung, die Mächte des Gestern ziehen uns auseinander, halten uns fest und halten uns zurück.
Joe Biden, US-Präsidentschaftskandidat

Die USA müssten laut Biden ein Land bleiben, das "Zufluchtsort und Heimat" für alle Menschen sei, unabhängig von ihrem Hintergrund. Der 77-jährige Kandidat der oppositionellen Demokraten sagte, der gegenwärtige Zustand des Landes mache ihm Sorgen.

Die USA hätten einen "gefährlichen" Punkt erreicht, sagte der Ex-Vizepräsident und verwies auf das schwindende Vertrauen und die schwindende Hoffnung vieler Menschen.

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Biden: Politik ist wie ein Schlachtfeld

Aus der Politik sei mittlerweile ein Schlachtfeld geworden, die Anhänger verschiedener Parteien führten einen" unerbittlichen Krieg" gegeneinander, kritisierte Biden, der in den Umfragen für die Präsidentschaftswahl am 3. November derzeit vorne liegt.

Die gegnerische Partei werde nicht mehr als Opposition, sondern "wie ein Feind behandelt". "Das muss aufhören", forderte Biden.

Rund vier Wochen vor der US-Präsidentschaftswahl treten die Vize-Kandidaten Mike Pence und Kamala Harris heute in einem Fernsehduell gegeneinander an.

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