ZDFheute

Biden gewinnt Georgia und damit 306 Wahlleute

Sie sind hier:

North Carolina geht an Trump - Biden gewinnt Georgia und damit 306 Wahlleute

Datum:

Joe Biden hat nach Berechnungen von Edison Research auch im US-Bundesstaat Georgia gewonnen. Damit wäre das Rennen in allen Bundesstaaten entschieden.

Der neu gewählte US-Präsident Joe Biden hat auch den umkämpften Bundesstaat Georgia gewonnen. Damit baut er seinen Vorsprung auf Trump mit 306 Wahlleuten weiter aus.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
  • Mehrere US-Medien rufen Joe Biden zum Gewinner im US-Bundesstaat Georgia aus.
  • Donald Trump entscheidet demnach North Carolina für sich.
  • Von den 538 Wahlleuten gewinnt Biden 306, Trump 232.

Der neu gewählte Präsident Joe Biden hat nach Vorhersagen von Fernsehsendern bei der US-Wahl 306 Wahlleute gewonnen - deutlich mehr als die für einen Sieg erforderlichen 270. Die Sender CNN, NBC, ABC und CBS prognostizierten am Freitag, dass der Demokrat Biden den Bundesstaat Georgia gewonnen habe und der republikanische Amtsinhaber Donald Trump den Bundesstaat North Carolina. Das waren die letzten beiden Bundesstaaten, in denen noch kein Sieger bei der Wahl vom Dienstag vergangener Woche ausgerufen worden war.

Präsidentschaftswahl - Wahlleute. Trump 232,0 Prozent, Biden 306,0 Prozent. Wahlbeteiligung: 62% - Quellen: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen, AP
Wahlen zum Senat - . Republikaner 50, offen 2, Demokraten 46, unabhängig 2. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
Repräsentantenhaus  - . Republikaner 205, offen 8, Demokraten 222. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
      Wen wählten ... - . Männer: TRUMP 49 Prozent, BIDEN 48 Prozent, Frauen: TRUMP 43 Prozent, BIDEN 56 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte Trump nach Alter - . 18-29 Jahre 35 Prozent, 30-44 Jahre 45 Prozent, 45-64 Jahre 49 Prozent, ab 65 Jahre 51 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte Biden nach Alter - . 18-29 Jahre 62 Prozent, 30-44 Jahre 52 Prozent, 45-64 Jahre 50 Prozent, ab 65 Jahre 48 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
      Wen wählten ... - . Weiße: TRUMP 57 Prozent, BIDEN 42 Prozent, Schwarze: TRUMP 12 Prozent, BIDEN 87 Prozent, Hispanics / Latinos: TRUMP 32 Prozent, BIDEN 66 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
      Wen wählten ... - . weiße Männer: TRUMP 58 Prozent, BIDEN 40 Prozent, weiße Frauen: TRUMP 55 Prozent, BIDEN 43 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
      Wen wählten ... - . Weiße: TRUMP 57 Prozent, BIDEN 42 Prozent, Nicht-Weiße: TRUMP 26 Prozent, BIDEN 72 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte Trump nach Schulbildung - . kein College 51 Prozent, College ohne Abschluss 46 Prozent, (Junior-) College 49 Prozent, Bachelor 46 Prozent, Master 36 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
Wer wählte Biden: nach Schulbildung - . kein College 48 Prozent, College ohne Abschluss 52 Prozent, (Junior-) College 48 Prozent, Bachelor 51 Prozent, Master 62 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
      Wen wählten ... - . Wähler ohne  College-Abschluss: TRUMP 49 Prozent, BIDEN 49 Prozent, Wähler mit College Abschluss: TRUMP 42 Prozent, BIDEN 55 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
      Wen wählten ... - . Weiße mit niedriger Bildung: TRUMP 64 Prozent, BIDEN 35 Prozent, Weiße mit höherer Bildung: TRUMP 49 Prozent, BIDEN 49 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
      Wen wählten Erstwähler ... - . Trump 32 Prozent, Biden 66 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
      Wen wählten (ehemalige) Militärangehörige - . 2020: Trump 52 Prozent, Biden 45 Prozent, 2016: Trump 60 Prozent, Clinton 34 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
      Wahlentscheidung nach Jahreseinkommen - . unter 50.000 $: TRUMP 41 Prozent, BIDEN 57 Prozent, 50.000 $ bis 100.000 $: TRUMP 43 Prozent, BIDEN 56 Prozent, über 100.000 $: TRUMP 54 Prozent, BIDEN 43 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
      Einstellungen der US-Wähler - . 2020: liberal 24 Prozent, moderat 40 Prozent, konservativ 37 Prozent, 2016: liberal 26 Prozent, moderat 39 Prozent, konservativ 35 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
      Wahlentscheidung nach Einstellung - . liberal: TRUMP 10 Prozent, BIDEN 89 Prozent, moderat: TRUMP 33 Prozent, BIDEN 64 Prozent, konservativ: TRUMP 84 Prozent, BIDEN 14 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
      Wahlentscheidung in ... - . großen Städten: TRUMP 37 Prozent, BIDEN 60 Prozent, Vorstädten: TRUMP 48 Prozent, BIDEN 51 Prozent, Kleinstädten: TRUMP 54 Prozent, BIDEN 45 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
Wichtiger für die Wahlentscheidung: Inhalte oder Persönlichkeit - . Trump-Wähler: Trumps Inhalte 83 Prozent, Trumps Persönlichkeit 15 Prozent, Biden-Wähler: Bidens Inhalte 66 Prozent, Bidens Persönlichkeit 30 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
      Wichtigstes Thema für Trump-Wähler - . ethnische Ungleichheiten 3 Prozent, Coronavirus:  5 Prozent, Wirtschaftslage:  61 Prozent, Kriminalität:  17 Prozent, Gesundheitsvorsorge:  8 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
      Wichtigstes Thema für Biden-Wähler - . ethnische Ungleichheiten 36 Prozent, Coronavirus:  28 Prozent, Wirtschaftslage:  12 Prozent, Kriminalität:  6 Prozent, Gesundheitsvorsorge:  13 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
Corona und Wirtschaft: "Wichtiger ist jetzt ..." - . alle: Corona eindämmen 51 Prozent, Wirtschaft stärken 42 Prozent, "Wirtschaft stärken": TrumpWähler 69 Prozent, BidenWähler 17 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
      Beurteilung der US-Wirtschaftslage - . 2020: (sehr) gut 49 Prozent, (sehr)  schlecht 50 Prozent, 2016: (sehr) gut 36 Prozent, (sehr) schlecht 62 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
Eigene finanzielle Situation: "im Vergleich zu 2016 ..." - . alle: besser 41 Prozent, unverändert 38 Prozent, schlechter 20 Prozent, "schlechter": TrumpWähler 10 Prozent, BidenWähler 30 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
Kompetenzen: "Wer würde den besseren Job machen im Bereich ..." - . Wirtschaft:  50 Prozent,  48 Prozent, Umgang Coronavirus:  43 Prozent,  51 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
      Arbeit von Präsident Trump - . (eher) gut 47 Prozent, (eher) schlecht 51 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
Nach der ersten Amtszeit: Arbeit der Präsidenten eher ... - . Trump 2020: gut 47 Prozent, schlecht 51 Prozent, Obama 2012: gut 54 Prozent, schlecht 45 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
Ansehen: Gute Meinung von Trump bzw. Biden? - . von Trump: ja 45 Prozent, nein 53 Prozent, von Biden: ja 52 Prozent, nein 46 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
Motive: "Gewählt habe ich hauptsächlich ..." - . Trump-Wähler: für Trump 79 Prozent, gegen Biden 16 Prozent, Biden-Wähler: für Biden 64 Prozent, gegen Trump 32 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
Für Trump-Wähler am wichtigsten: Donald Trump ... - . "kann das Land einen":  9 Prozent, "ist ein starker Führer":  50 Prozent, "kümmert sich um Leute wie mich":  22 Prozent, "hat ein gutes Urteilsvermögen":  14 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
Für Biden-Wähler am wichtigsten: Joe Biden ... - . "kann das Land einen":  28 Prozent, "ist ein starker Führer":  18 Prozent, "kümmert sich um Leute wie mich":  20 Prozent, "hat ein gutes Urteilsvermögen":  31 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
Charakter: Eignung für das Präsidentenamt ... - . beide 5 Prozent, nur Trump 39 Prozent, nur Biden 48 Prozent, keiner 6 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
Physische und mentale Verfassung: Eignung für das Präsidentenamt ... - . beide 8 Prozent, nur Trump 38 Prozent, nur Biden 44 Prozent, keiner 8 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
      Wenn Trump Präsident bleibt, bin ich ... - . begeistert 24 Prozent, optimistisch 21 Prozent, beunruhigt 18 Prozent, verängstigt 32 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
      Wenn Biden Präsident wird, bin ich ... - . begeistert 22 Prozent, optimistisch 28 Prozent, beunruhigt 23 Prozent, verängstigt 23 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
Coronavirus: Eindämmung funktioniert in den USA ... - . sehr gut 17 Prozent, eher gut 31 Prozent, eher schlecht 16 Prozent, sehr schlecht 34 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
Coronavirus und Gesundheit: Tragen von Gesichtsmasken eher aus ... - . alle: persönlichen Gründen 30 Prozent, Verantwortung für andere 67 Prozent, "Verantwortung für andere": TrumpWähler 50 Prozent, BidenWähler 83 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
      Rassismus ist in den USA ein Problem ... - . alle: ja 71 Prozent, nein 26 Prozent, "ja": TrumpWähler 46 Prozent, BidenWähler 91 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
      Die "Black Lives Matter"-Bewegung bewerte ich positiv ... - . alle: ja 57 Prozent, nein 36 Prozent, "ja": TrumpAnhänger 24 Prozent, BidenAnhänger 87 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
Präsidentschaftswahl: Viel Vertrauen in korrekte Auszählung der Stimmen? - . 2020: ja 87 Prozent, nein 12 Prozent, 2016: ja 83 Prozent, nein 15 Prozent. Quelle: NEP/Edison via Reuters und Forschungsgruppe Wahlen
(/41)

Georgia war bei der Wahl 2016 noch an Trump gegangen. Trump hatte die Wahl 2016 exakt mit Bidens jetzigem prognostizierten Ergebnis gegen seine damalige Herausfordererin Hillary Clinton gewonnen: Er kam damals auf 306 Wahlleute, Clinton auf 232.

Trump kommt nach den Prognosen der Sender jetzt ebenfalls auf 232. Er hatte 2016 von einem Erdrutschsieg gesprochen, obwohl er landesweit auf weniger Wählerstimmen als Clinton gekommen war.

Weitere Links zur US-Wahl

  • Alle aktuellen Entwicklungen zur Wahl im Liveblog
  • Das könnte sich unter Joe Biden als US-Präsident ändern
  • So könnte Bidens Kabinett aussehen
  • Wie sich Hardcore-Trump-Fans in Arizona gegen das Wahlergebnis stemmen
  • ZDF-Politbarometer: Deutsche sind von Biden überzeugt

Biden hat landesweit über fünf Millionen Stimmen mehr als Trump

Bei den landesweiten Wählerstimmen liegt Biden mehr als fünf Millionen vor Trump: Der Demokrat kam demnach auf knapp 78 Millionen Stimmen (50,8 Prozent), der Republikaner auf 72,7 Millionen (47,5 Prozent). Der US-Präsident wird nur indirekt vom Volk gewählt.

Die Stimmen der Wähler entscheiden über die Zusammensetzung des Wahlkollegiums, das den Präsidenten dann im Dezember wählt. Für einen Sieg braucht ein Kandidat die Mehrheit der 538 Wahlleute. Trump weigert sich bislang, seine Niederlage einzuräumen, und stellt sich als Opfer massiven Wahlbetrugs dar.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Keine Belege für Wahlbetrug

Trumps Anwälte haben Klagen in mehreren Bundesstaaten angestrengt, darin jedoch keine Belege für großangelegte Wahlfälschungen oder Fehler geliefert. Mehrere US-Behörden hatten am Donnerstag mitgeteilt, die Wahl am 3. November sei die sicherste in der amerikanischen Geschichte gewesen.

In den USA ist es üblich, dass die Präsidentenwahl auf der Basis von Prognosen großer Medienhäuser als entschieden gilt - normalerweise noch in der Wahlnacht. Die amtlichen Ergebnisse kommen teils erst viel später. Wegen der Corona-Pandemie hatten Millionen Amerikaner dieses Jahr aber per Brief abgestimmt, weshalb sich die Auszählung der Stimmen hinzog.

US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden bei seiner Rede nach der Wahl, am 08.11.2020 in Wilmington.

Biden schlägt Trump -
Die US-Wahl 2020 im Blog
 

Es ist ausgezählt: Joe Biden gewinnt Georgia und damit 306 Wahlleute - mehr als die nötigen 270. Damit könnte er im Januar Trumps Nachfolge antreten. Alle Entwicklungen im Blog.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.