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US-Wahlen noch ohne Ergebnis - Das Warten auf einen Präsidenten

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Biden liegt mittlerweile in den wichtigen Swing States vorne, ein Wahlsieg scheint nur noch Formsache. Dennoch lässt das Ergebnis auf sich warten. Wie es jetzt weitergeht.

Präsidentschaftskandidat Biden hat bei den US-Wahlen seinen Vorsprung auf Amtsinhaber Trump weiter ausgebaut. Der Demokrat liegt in vier der sechs verbleibenden Bundesstaaten in Führung.

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Trump oder Biden? Vier Tage nach der US-Wahl steht immer noch nicht final fest, wer die US-Präsidentschaftswahl gewonnen hat. In den entscheidenden Swing States werden immer noch Stimmen ausgezählt. Zwar geht die Tendenz mittlerweile klar zu dem demokratischen Kandidaten Joe Biden, jedoch lässt das endgültige Wahlergebnis immer noch auf sich warten.

Währenddessen klagt Amtsinhaber und Republikaner Donald Trump gegen die weitere Auszählung der Stimmen - bisher erfolglos. Ob das Land nach einem endgültigen Wahlergebnis zur Ruhe kommt, ist damit auch eher unwahrscheinlich.

Die Lage in den Swing States Pennsylvania, Georgia und Arizona

Im wichtigsten Swing State Pennsylvania hat Biden Trump mittlerweile überholt und laut den aktuellsten Auszählungen einen Vorsprung von 0,5 Prozentpunkten. Geht Pennsylvania an Biden, ist die Wahl entschieden - egal wie viele andere Staaten Trump noch für sich entscheiden kann.

Im umkämpften US-Bundesstaat Pennsylvania stehen sich Anhänger von US-Präsident Trump und seinem Herausforderer Biden feindlich gegenüber. Trump-Fans fordern Neuauszählungen.

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Auch in Georgia konnte Biden nach aktuellen Auszählungen seinen Vorsprung noch einmal vergrößern. Aufgrund des engen Rennens ist hier eine Neuauszählung wahrscheinlich, aber auch in dieser stehen die Chancen für den Herausforderer gut.

In Arizona, einer eigentlich republikanischen Hochburg, liegt Biden ebenfalls vorne. Hier demonstrierten viele Trump-Anhänger vor der Wahlbehörde gegen die Auszählung. Sie vermuten, dass Stimmen für Trump entsorgt worden seien oder durch falsche Beschriftung von den Wahlmaschinen nicht richtig erfasst werden. "Völliger Blödsinn", kontert die Wahlbehörde.

Den Erwartungen zufolge, kann es nicht mehr lange dauern, bis das Wahlergebnis verkündet wird. Der amerikanische TV-Sender CNN beispielsweise agiert in der aktuellen Lage jedoch extra zögerlich und will komplett auf Nummer sicher gehen, bevor das Ergebnis bekanntgegeben wird.

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Wird das Wahlergebnis in den USA überhaupt Bestand haben?

Trump will das Wahlergebnis nicht anerkennen, geht gerichtlich schon gegen die weitere Auszählung vor und behauptet, das Ergebnis würde nur durch Wahlbetrug zustande kommen. Am Samstag bekräftigte er noch einmal auf Twitter, dass beispielsweise Stimmen in Pennsylvania zu spät abgegeben worden seien:

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"Wer vor Gericht Erfolg haben möchte, der muss erst einmal Beweise vorlegen, dass es überhaupt Wahlbetrug gegeben hat", erklärte ZDF-Korrespondentin Britta Jäger. Das habe das Trump-Team bisher nicht getan.

US-Präsident Trump spaltet mit seinem Vorwurf des Wahlbetrugs weiter das Land. Um diesen Vorwurf jedoch vor Gericht zu rechtfertigen, benötigt er aktuell noch fehlende Beweise.

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Der Präsident sei zunehmend unzufrieden mit der Arbeit seiner Juristen und er sei schon auf der Suche nach weiteren Rechtsexperten, die sein Team unterstützen. Ihm gehe es vor allem darum, Zeit zu schinden und die Erklärung von Joe Biden zum Wahlsieger herauszuzögern, so Jäger. "Zum anderen wird Trump wahrscheinlich auch seinen Anhängern und auch sich selber einimpfen wollen, dass er um den Wahlsieg betrogen worden ist und so könnte er mit der Legende abtreten, dass er nie verloren hat."

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Wie angespannt ist die Lage bei den Wählern in den USA?

Viele Trump-Anhänger protestierten vor den Auszählungszentren, einige von ihnen brachten auch ihre Waffen mit, darunter Maschinengewehre. "Man weiß auch, dass einige dieser Hardcore-Anhänger bereit sind weiterzugehen", erklärte ZDF-Korrespondentin Britta Jäger. Zumindest diese Hardcore-Anhänger würden immer der Meinung sein, dass Biden sich seine Präsidentschaft erschlichen habe.

Der Demokrat Biden will im Falle eines Wahlsiegs das gespaltene Land einen und auch auf Trump-Wähler zugehen. Ein mitunter unmögliches Unterfangen, was die Hardcore-Trump-Anhänger angeht, so ZDF-Korrespondentin Jäger: "Die mit ins Boot zu holen, ist relativ utopisch."

Biden zeigt sich bei einer Ansprache siegessicher und versöhnlich: "Wir mögen Gegner sein, aber wir sind keine Feinde", sagte er.

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