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Nach Wahlsieg Bidens - US-Metropolen feiern: "Trump ist vorbei"

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In vielen US-Metropolen strömen die Menschen auf die Straßen, sie feiern Joe Bidens Wahlsieg. Die Straßen von New York bis Los Angeles sind voll - doch nicht alle machen mit.

In New York City zogen die Anhänger Bidens mit Hupkonzerten und Jubelrufen durch die Straßen. Trump-Unterstützer in Atlanta wetterten dagegen über angeblichen Wahlbetrug.

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Es wird getanzt, getrunken und geweint: Die liberalen Großstädte in den USA haben die Abwahl von Präsident Donald Trump mit einer großen Party begrüßt. "Du bist gefeuert", riefen die Menschen vor dem Weißen Haus in Washington, vor dem sich am Samstag kurz nach der Verkündigung Joe Bidens zum Wahlsieger Tausende Menschen versammelten.

Bei warmen Temperaturen sangen sie unter anderem "Bye Bye Bye" von der Boygroup NSYNC. Auf einem Schild stand: "Der Alptraum ist vorbei". Biden-Flaggen sowie Fahnen der Black-Lives-Matter-Bewegung wurden neben denen der Vereinigten Staaten geschwenkt, dazu gab es Sekt.

Am Ende macht Pennsylvania den Unterschied und hebt Biden über die Grenze von 270 Wahlmännerstimmen. Das Warten hat ein Ende - Joe Biden ist der nächste amerikanische Präsident.

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"Ich habe überall Gänsehaut", sagte Samantha Espinosa, die zum Feiern vors Weiße Haus gekommen ist.

Und Ezra Goodman meint, er habe angesichts der knappen Wahl zwischendurch Sorge gehabt, dass es mit dem Biden-Sieg nicht klappen könnte: "Es war eine Achterbahn. Eine Achterbahn der Gefühle bis jetzt, bis heute". Auf seinem Schild steht "Trump ist vorbei".

Nach Biden-Sieg: Jubel und Hupkonzerte in New York

Auch in der Ostküstenmetropole New York war die Euphorie groß. Nur Sekunden, nachdem mehrere US-Medien Biden zum Sieger erklärt hatten, brachen Jubel und Hupkonzerte in den Straßenschluchten aus. Die Menschen klatschten, schrien und jubelten. In Manhattan und Brooklyn versammelten sich Tausende, unter anderem mit Schildern, auf denen "Faschismus knapp vermieden" stand. "Es ist großartig: Wir haben Amerika zurück, und die Leute können sich wieder lieben", sagte Eric Lazetski.

Aus allen Richtungen strömten Menschen zum weltberühmten Times Square. Seit dem Ausbruch des Coronavirus im Frühjahr hat die Metropole keine Feier wie diese gesehen. Viele trugen zwar Masken, drängten sich jedoch teils eng aneinander. Die Straßen rund um den Trump Tower an der 5th Avenue wurden weiträumig abgesperrt.

Trumps Sprecherin kritisierte, dass es zu Corona-Ansteckungen kommen könnte - ohne zu erwähnen, dass sich bei Wahlkampfveranstaltungen Trumps regelmäßig Menschen drängten - oftmals sogar ohne Maske:

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Biden holte Stimmen vor allem aus US-Metropolen

Fernsehsender zeigten auch Bilder mit feiernden Menschen aus Philadelphia in Pennsylvania. Ausstehende Wahlstimmen aus der Stadt hatten am Ende den Ausschlag gegeben, Biden zum Sieger in dem Bundesstaat und damit auch im ganzen Land zu machen.

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Die US-Metropolen an der Ost- und Westküste gelten als liberal und demokratisch geprägt. Joe Biden hat dort ersten Ergebnissen zufolge den weit überwiegenden Teil der Stimmen geholt.

In der deutlichen Unterzahl waren die Unterstützer des amtierenden Präsidenten, die sich der Zeitung "USA Today" zufolge in Hauptstädten der Bundesstaaten sammelten und gegen den angeblichen Wahlbetrug protestierten. Trump hatte sich in den vergangenen Tagen immer als Opfer systematischen Wahlbetrugs dargestellt, ohne dafür stichhaltige Belege zu liefern.

Joe Biden entscheidet den Kampf um die Präsidentschaft für sich, doch Trump will das Ergebnis vor Gericht anfechten. Ob das funktionieren könnte, dazu ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen.

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Dem Artikel zufolge versammelten sich einige Demonstranten unter dem Motto "Stopp den Diebstahl" unter anderem in Albany im Bundesstaat New York und Michigans Hauptstadt Lansing. Dort riefen sie demnach "Wir haben gewonnen" und hielten Schilder mit der Aufschrift "Es ist nicht vorbei" hoch.

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Keine gewalttätigen Zwischenfälle nach Bidens Wahlsieg gemeldet

In Austin, der Hauptstadt von Texas, standen sich derweil Demonstranten aus beiden Lagern gegenüber, wie der örtliche Ableger des TV-Senders ABC berichtete. Zunächst wurden keine gewalttätigen Zwischenfälle gemeldet. Vor der Wahl war allerdings befürchtet worden, dass es angesichts der tiefen Gräben in den USA zu Ausschreitungen oder Zusammenstößen zwischen den Lagern von Trump- und Biden-Unterstützern nach der Wahl kommen könnte.

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