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"maybrit illner" - Altmaier: Sorge wegen Trumps Biden-Blockade

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Wirtschaftsminister Altmaier sieht die Weigerung Trumps, seine Niederlage einzugestehen, mit Sorge. Er freue sich bereits auf eine Zusammenarbeit mit der künftigen Regierung Biden.

"Wir erwarten, dass die Amerikaner international zusammenarbeiten", sagt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bei "maybrit illner".

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Die von Donald Trump verweigerte Übergabe der Administration an den gewählten Nachfolger Joe Biden gefährdet nach Ansicht von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) die Position des transatlantischen Bündnisses in der Welt.

"Um uns herum werden überall auf der Welt Entscheidungen getroffen, werden Weichen gestellt in wirtschaftspolitischen Fragen", sagte Altmaier am Donnerstag in der ZDF-Sendung "maybrit illner".

Biden-Regierung erst im Frühjahr handlungsfähig

Die neue US-Administration werde nun frühestens im März oder April endgültig handlungsfähig sein. Deshalb gehe es nicht allein um die Frage, was der abgewählte Präsident bis zum Amtswechsel noch anrichten könne. "Es geht auch um die Frage, was wir alles versäumen", sagte der Minister.

Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit der Biden-Administration. Sobald diese arbeitsfähig sei, werde "dringend eine amerikanische-europäische Agenda und eine gemeinsame Vorstellung von dem, was wir international erreichen wollen" gebraucht, so Altmaier.

Peter Altmaier bei "maybrit illner"

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Gabriel: Biden kein Neuling im Weißen Haus

Ex-Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) sieht die Tatsache, dass Trump seinem Nachfolger die Amtsübernahme erschwert, "relativ entspannt". Mit Joe Biden käme "ja kein Neuling" ins Weiße Haus. Der gewählte US-Präsident bringe ein Team mit großer Erfahrung in der Administration mit. Der Übergabeprozess und bestimmte Entscheidungen Trumps seien "schwierig und schlecht", bedeuteten aber nicht, "dass die Welt stillsteht".

Er hoffe, dass die Europäer die Zeit bis zur Amtsübergabe in Washington nutzen, über Gesprächsangebote an die neue amerikanische Regierung und darüber nachzudenken, wo man "gemeinsame Anker" hinbekomme, sagte der Vorsitzende der Atlantik-Brücke.

Sigmar Gabriel bei "maybrit illner"

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Schwarzer: Trump greift Demokratie an

Die Politikwissenschaftlerin Daniela Schwarzer, Direktorin der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP), beunruhigt es, dass "die republikanische Partie sich nicht positioniert". Die Politikwissenschaftlerin gab zu bedenken, dass Trump auch eine Erfolgsbilanz habe, "obwohl er die Demokratie untergräbt".

Ihrer Ansicht nach wird die Regierung von Joe Biden "sehr stark auf Deutschland setzen". Europa werde laut Schwarzer "im transatlantischen Bündnis eine stärkere Rolle" als bisher spielen.

Daniela Schwarzer bei "maybrit illner"

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Mekhennet: US-Wahl nur knapp entschieden

"Diese Wahl war sehr knapp", erklärte Souad Mekhennet, Sicherheitskorrespondentin der "Washington Post". Sie gab zu bedenken, dass Trump durchaus auch hätte gewinnen können, wenn er "mit seiner Covid-19-Politik nicht so schlecht abgeschnitten hätte".

Laut der Journalistin gebe es aktuell immer mehr Republikaner, die Trump dazu drängen mit Biden bezüglich Covid-19 zu kooperieren. Sie ist sich sicher, dass es genug Leute um Trump gebe, die ihm sagen "Du möchtest nicht hier rausgetragen werden".

"maybrit illner“ mit dem Thema "Abgang ohne Anstand – wie gefährlich wird Trump noch?" vom 19. November 2020.

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63 min
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Kleber: Biden-Blockade ist hochgefährlich

Claus Kleber, Moderator heute journals, warnte vor der "trügerischen Ruhe", da es noch immer Menschen gebe, "die die Spannungen hochhalten". Seiner Meinung nach habe es Trump genützt, "so ein Rüpel zu sein". Aber, "dass Trump jetzt die Transition verweigert, ist politisch hochgefährlich", ist sich Kleber sicher.

Auch glaubt der Moderator, dass die Amerikaner die Fähigkeit haben, gesellschaftliche Gräben zu überwinden. "Wenn wir in vier oder zehn Jahren auf die Trump-Präsidentschaft zurück gucken, wird der größte Schaden die Kündigung der Trans-Pacific Partnership gewesen sein", konstatierte Kleber.

Gottschalk: Trump agierte geschickt

Der TV-Moderator Thomas Gottschalk lebt seit 25 Jahren auch in den USA. Er betonte, dass Trump nicht ungeschickt agierte und verwies dabei auf "Make America great again". Trump habe sich laut Gottschalk zum Sprecher der "dumpfen Masse" gemacht und diese werde Biden so schnell nicht los.

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