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Senatsrennen: Stichwahlen wohl entscheidend

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US-Wahlen - Senatsrennen: Stichwahlen wohl entscheidend

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Bei den Auszählungen der US-Wahlen herrscht in der Parlamentskammer ein Patt. Das Senatsrennen könnte möglicherweise erst im Januar durch Stichwahlen entschieden werden.

Blick auf das Kapitol, den Sitz des Kongresses in den USA. Hier finden Sitzungen des Senats statt. Im US-Wahlkampf ist der Kampf um den Senat knapp.
Im Rennen um den Senat bei den US-Wahlen, könnten Stichwahlen im Januar die Entscheidung fällen.
Quelle: dpa (Archivbild)

Beim derzeitigen Auszählungsstand der US-Wahlen herrscht in der Parlamentskammer ein Patt. Über die Mehrheit wird möglicherweise erst im Januar entschieden. Welche Partei künftig den Senat kontrolliert, ist unklar. Die Entscheidung könnte möglicherweise erst bei Stichwahlen im Januar fallen.

Demokraten und Republikaner haben sich beide jeweils 48 Mandate in der Parlamentskammer mit 100 Sitzen gesichert. In North Carolina und Alaska wurden noch die Stimmen für jeweils einen Senatssitz ausgezählt. Auch über den zweiten Senatssitz in Georgia muss dem Datenanbieter Edison Research zufolge per Stichwahl am 5. Januar entschieden werden.

Stichwahlen im US-Senatsrennen

Dabei werde der republikanische Amtsinhaber David Perdue gegen den Demokraten Jon Ossoff antreten. In dem Staat findet bereits ein Stechen statt, bei dem der Demokrat Raphael Warnock die Republikanerin Kelly Loeffler aus dem Amt drängen will.

In North Carolina wetteiferten der republikanische Amtsinhaber Thom Tillis und der Demokrat Cal Cunningham um einen Sitz. Republikaner hofften, Alaska zu halten, wo ihr Senator Dan Sullivan von dem demokratischen Newcomer Al Gross herausgefordert wurde.

Das Kapitol ist am Morgen nach dem Wahltag, Mittwoch, 4. November 2020, in Washington, USA zu sehen.

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Die Hoffnung der Demokraten auf eine Mehrheit im Senat bleibt wohl unerfüllt. Noch sind nicht alle Stimmen gezählt, doch viele umkämpfte Wahlkreise gingen an die Republikaner.

Knappes Rennen um den Senat

Bei den 35 Sitzen, die zur Wahl standen, hielten die Republikaner ihre Mandate in einer ganzen Reihe von Staaten. Bisher stand das Verhältnis bei 53 zu 47 für die Republikaner, die damit die Entscheidungsmehrheit für den ebenfalls republikanischen Präsidenten Donald Trump sicherten.

Wandern nun vier Sitze zu den Demokraten, wäre dieser Rückhalt im Falle eines neuen Wahlsiegs von Trump gebrochen. Sollte Trumps Herausforderer Joe Biden ins Weiße Haus einziehen, würden dem sogar schon drei weitere Senatssitze zur Mehrheit reichen, denn im Falle eines Patts zählt das Votum des Vizepräsidenten.

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