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Donald Trump in Klinik verlegt - Leibarzt: Präsidenten geht es "sehr gut"

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Aufatmen in Washington: "Heute geht es dem Präsidenten sehr gut", versichert Trumps Leibarzt Sean Conley. Der US-Präsident wird in einem Militärkrankenhaus behandelt.

Der US-Präsident wurde wegen seiner Corona-Infektion in ein Krankenhaus verlegt. Es sei eine Vorsichtsmaßnahme, betonte das Weiße Haus.

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US-Präsident Donald Trump hat nach seiner Coronavirus-Infektion weder Fieber noch Atemprobleme. Das sagte sein Arzt Sean Conley an diesem Samstag in einem Krankenhaus nahe Washington, wo Trump sich behandeln lässt. Ihm gehe es sehr gut und Trumps Symptome - Husten und eine verstopfte Nase - ließen nach. Er habe 24 Stunden lang kein Fieber gehabt.

Der Präsident war am Freitag nach einem positiven Test auf das Virus ins Militärkrankenhaus Walter Reed gekommen. Auch seine Frau, First Lady Melania, war positiv auf das Coronavirus getestet worden, blieb aber im Weißen Haus. Trumps Verlegung ins Krankenhaus bezeichneten Regierungsvertreter als Vorsichtsmaßnahme. Ärzte sagten, der Präsident habe ihnen gegenüber erklärt:

Ich fühle mich, als ob ich heute (aus dem Krankenhaus) rausgehen könnte.
US-Präsident Trump zu Ärzten

Er sei bei außergewöhnlich guter Laune, so der Arzt Sean Dooley. Leibarzt Conley betonte, dass der Präsident eine Menge Arbeit habe und sie auch vom Krankenhaus erledige. Trump hat bislang keine Regierungsbefugnisse an seinen Stellvertreter, Vize-Präsident Mike Pence, übergeben.

Strategiewechel im Weißen Haus

Conley sagte zudem, derzeit bekomme der Präsident keinen zusätzlichen Sauerstoff. Ob er den vorher bekommen habe, sagte er auf mehrfache Nachfragen nicht - lediglich, dass dies nicht der Fall gewesen sei, als Trump in Betreuung der Walter-Reed-Ärzte gewesen sei.

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Dass Conley Reportern Informationen über Trumps Gesundheitszustand gab, stellt einen Strategiewechsel des Weißen Hauses dar. Dieses hielt sich bislang eher bedeckt, was die Ausbreitung des Virus anging. Indes wurden mehr und mehr Personen aus Trumps Umfeld positiv getestet: Darunter Bill Stepien, Trumps Wahlkampfmanager, und die frühere Beraterin Kellyanne Conway.

US-Präsident Donald Trump verlässt am 02.10.2020 das Weiße Haus
FAQ

Gerüchte im Hintergrund - Was die Ärzte über Trumps Erkrankung sagen 

"Es geht ihm sehr gut", sagt sein Arzt. US-Reporter, auch von der "New York Times", zitieren Quellen, die das anders beurteilen. Was haben Trumps Mediziner konkret gesagt?

Insider will wissen: Trump geht es doch schlechter

Entgegen den Äußerungen des Leibarztes von Donald Trump ist sein Zustand nach Angaben einer informierten Person in den vergangenen 24 Stunden "sehr besorgniserregend" gewesen. Bei der Versorgung des Präsidenten seien die kommenden 48 Stunden entscheidend, sagte die über den Zustand des Präsidenten informierte Person, die anonym bleiben wollte, am Samstag. "Wir sind immer noch nicht auf einem klaren Weg zu einer vollständigen Genesung". Die Person wurde von verschiedenen Nachrichtenagenturen und dem US-Sender CNN zitiert, kommentiert wurden die Aussagen nicht.

Mit seinen 74 Jahren gehört Trump zur Risikogruppe. Und ausgerechnet er hat sich angesteckt, der die Gefahr von Corona monatelang herunterspielte. Die Diagnose stelle das ernsthafteste bekannte Gesundheitsrisiko für einen amtierenden amerikanischen Präsidenten seit Jahrzehnten dar, heißt es beim TV-Sender CNN. Und das Risiko war bekannt.

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