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Krebs: Kein Wahlbetrug erkennbar - Trump entlässt Chef für Wahlsicherheit

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US-Präsident Trump feuert den Chef für Cybersicherheit im Heimatschutzministerium, weil der keine Wahl-Manipulation feststellte. Trump bezeichnet das als "hochgradig unzutreffend".

Präsident Trump spricht seit der US-Wahl von angeblichem Wahlbetrug. Nun hat er den für die Wahlsicherheit zuständigen Behördenchef gefeuert.

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Weil er seinem obersten Dienstherrn US-Präsident Donald Trump widersprochen hat, und bei den US-Wahlen keinen Betrug feststellen konnte, wurde Christopher Krebs als Chef der Cybersicherheitsagentur des Heimatschutzministeriums nun entlassen.

Trump feuerte Chris Krebs nach dessen Äußerung, dass die Präsidentenwahl nicht manipuliert worden sei. Dies sei "hochgradig unzutreffend", schrieb Trump auf Twitter, da es "massive Unzulänglichkeiten und Betrug" gegeben hätte.

Trump: Auch Tote haben gewählt

Das Wahlkampfteam des amtierenden US-Präsidenten geht nun auch im US-Bundesstaat Nevada per Klage gegen den Sieg von Joe Biden vor und fordert, dass per gerichtlicher Anordnung Trump zum Wahlsieger in Nevada erklärt wird. "Betrug und Missbrauch hätten die Ergebnisse rechtswidrig gemacht.

Trump behauptet auch, Verstorbene hätten ihre Stimme abgegeben und in den Wahllokalen hätte es bei der maschinellen Stimmauszählung "Pannen" gegeben. Krebs sei deswegen "mit sofortiger Wirkung" entlassen, schrieb Trump auf Twitter. Der Kurznachrichtendienst versah die Einträge des Präsidenten mit Warnhinweisen wegen unbelegter Behauptungen.

Chris Krebs: "Wir haben es richtig gemacht"

Der geschasste Behördenchef reagierte kurz nach seiner Entlassung ebenfalls mit einem Tweet: "Es ist mir eine Ehre zu dienen. Wir haben es richtig gemacht", schrieb er. Der Behördenchef hatte Berichten zufolge bereits vergangene Woche mit seiner Absetzung gerechnet.

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Krebs und sein Team hätten "fleißig gearbeitet, um unsere Wahlen zu sichern", erklärte Adam Schiff, der demokratische Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im Repräsentantenhaus. "Anstatt diesen großen Dienst zu belohnen, übt Präsident Trump Vergeltung (...)."

Der bisherige US-Präsident Trump weigert sich nach wie vor, den Wahlsieg Bidens anzuerkennen. Und sorgt gleichzeitig mit militärischen Gedankenspielen dem Iran gegenüber für Wirbel.

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Auch Republikaner kritisieren Entlassung

Auch von Seiten der Republikaner gab es Unverständnis über die Entlassung Krebs': "Chris Krebs hat wirklich gute Arbeit geleistet - wie Ihnen staatliche Wahlbeamte in der ganzen Nation sagen werden - und er sollte nicht gefeuert werden", erklärte der republikanische Senator Ben Sasse.

Krebs wurde von Trump selbst als Direktor der Behörde für Cybersicherheit und Infrastruktursicherheit (CISA) ernannt. Er führte die Behörde CISA seit der Gründung im Zuge der russischen Einflussnahme bei der Präsidentschaftswahl 2016. Krebs war früher Manager beim Softwareunternehmen Microsoft.

Die sicherste Wahl in der US-Geschichte

Vor der Wahl hatte Krebs sich zuversichtlich über die Sicherheit geäußert und auch nach der Wahl widersprach er Behauptungen, dass es bei der Auszählung Betrug gegeben habe. Für die Koordinierung gegen Einflussnahme aus dem Aus- und Inland auf Wahlsysteme wurde Krebs parteiübergreifend gelobt.

Krebs und weitere führende Vertreter von US-Behörden hatten Trumps anhaltende Vorwürfe auch in einer gemeinsamen Erklärung zurückgewiesen." Die Wahl am 3. November war die sicherste in der amerikanischen Geschichte", hieß es in der Stellungnahme. Und weiter:

Es gibt keine Belege dafür, dass ein Abstimmungssystem Stimmen gelöscht oder verändert hätte - oder auf irgendwelche Weise kompromittiert worden wäre.
Vertreter von US-Behörden

Nach der US-Wahl hatte Trump mehrere hochrangige Mitarbeiter gefeuert, die er als nicht loyal genug ansieht. Darunter auch Verteidigungsminister Mark Esper, der kommissarisch durch den Trump-Verbündeten Christopher Miller ersetzt wurde.

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