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Trumps Kampagnen-Webseite gehackt

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US-Wahl - Trumps Kampagnen-Webseite gehackt

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Eine Woche vor der US-Wahl wirbt Trump weiter um Stimmen - während die Webseite seiner Kampagne gehackt wurde. Joe Biden bekommt indes Schützenhilfe.

Die Webseite der Wahlkampagne von US-Präsident Trump wurde kurzzeitig gehackt. Es erschien die Nachricht: "Diese Seite wurde beschlagnahmt."

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Während US-Präsident Donald Trump im umkämpften US-Bundesstaat Michigan auf Wählerfang ging, haben Unbekannte kurzzeitig die Webseite seiner Kampagne gehackt. Beim Klicken der Kategorie "Events" erschien die Aussage: "Diese Seite wurde beschlagnahmt."

Weiter war zu lesen: "Die Welt hat genug von den Fake-News, die täglich von Präsident Donald J. Trump verbreitet werden." Danach folgten unbelegte Anschuldigungen gegen die amerikanische Regierung sowie gegen Donald Trump persönlich.

Hacker: Informationen über Trump?

Die mutmaßlichen Hacker verlangten für kompromittierende Informationen über Trump die Einzahlung von Kryptowährung, was den Vorfall zudem wie einen Betrugsversuch aussehen ließ.

Nach wenigen Minuten waren die Aussagen und Anschuldigungen jedoch wieder verschwunden, die Seite funktionierte wieder normal. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Das Wahlkampfteam Trumps bestätigte am Abend den Hack.

Wer wird die Weltmacht USA in den nächsten vier Jahren regieren? Am Tag der Entscheidung liefert ZDFzeit ein mit hochkarätigen Gesprächspartnern besetztes Doppel-Porträt.

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Biden: "Trump hat sich dem Virus ergeben"

Auch Trumps Herausforderer Joe Biden ist in den letzten Tagen vor der Wahl auf Stimmenfang. Er warf Trump bei einem Wahlkampfauftritt in Atlanta Kapitulation vor dem Coronavirus vor: "Donald Trump hat die weiße Flagge geschwenkt, unsere Familien im Stich gelassen und sich dem Virus ergeben", sagte er.

Der demokratische Präsidentschaftskandidat hat dem US-Staat Georgia eine gewichtige Rolle für den Ausgang der Wahlen zugesprochen:

Gewinnen wir Georgia, gewinnen wir alles.
Präsidentschaftskandidat Joe Biden

Obama: Können uns Inkompetenz nicht leisten

Unterstützung bekam Biden auch vom früheren Amtsinhaber Barack Obama, der bei einem Wahlkampfauftritt in Orlando im Bundesstaat Florida die Anhänger seiner Demokratischen Partei eindringlich zur Stimmabgabe aufforderte.

Erneut griff Obama auch seinen Amtsnachfolger Trump für dessen Umgang mit der Corona-Pandemie an. Die Regierung kapituliere angesichts der wieder steigenden Infektionszahlen, "wir können uns diese Art der Inkompetenz und des Desinteresses nicht leisten."

Bloomberg spendiert 115 Millionen für Biden

Der US-Milliardär Mike Bloomberg kündigte unterdessen an, weitere 15 Millionen Dollar aus seinem Privatvermögen in Wahlkampfwerbung für Biden zu investieren. Bloomberg hatte zuvor schon zugesagt, zugunsten von Biden in Florida - einem umkämpften Staat - 100 Millionen Dollar auszugeben.

In den USA zeichnet sich weiterhin eine rekordverdächtige Wahlbeteiligung bei der Präsidentenwahl am 3. November ab. Nach Daten des US-Wahl-Projektes von der Universität Florida haben bereits über 70 Millionen Wähler ihre Stimme abgegeben. Das entspricht mehr als der Hälfte der Wahlbeteiligung 2016.

Donald Trump und Joe Biden vor einer Wahlgrafik
Grafik

Trump vs. Biden -
US-Wahl: So steht es in den Umfragen
 

Donald Trump oder Joe Biden - wer wird der nächste Präsident der USA? Der Stand der Umfragen in interaktiven Karten und Grafiken.

von Robert Meyer
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