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Zehntausende demonstrieren für Frauenrechte

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Women's March gegen Trump - Zehntausende demonstrieren für Frauenrechte

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In den USA haben Zehntausende gegen Donald Trump und für Frauenrechte demonstriert. Das gemeinsame Ziel: Den Präsidenten und "seine frauenfeindliche Politik" abwählen.

Demonstranten protestieren in Washington gegen US-Präsident Donald Trump und für Frauenrechte. Sie halten Plakate in die Höhe, in denen sie zur Abwahl Trumps aufrufen und an die verstorbene US-Richterin Ruth Bader Ginsburg erinnern.
Gegen Trump, für Frauenrechte: Tausende haben am Samstag an den landesweiten Protesten in den USA teilgenommen.
Quelle: AP

Tausende Menschen haben sich in den USA an Protesten gegen US-Präsident Donald Trump und für Frauenrechte beteiligt. In Washington und anderen Städten versammelten sich vor allem Frauen, um gegen eine mögliche Wiederwahl Trumps und seine Kandidatin für den Obersten Gerichtshof, Amy Coney Barrett, zu protestieren.

In der US-Hauptstadt starteten die Teilnehmer ihren Protestmarsch nahe dem Weißen Haus. Weitere Märsche gab es den Organisatoren zufolge in allen Bundesstaaten. Landesweit nahmen nach Angaben der Veranstalter mehr als 100.000 Menschen an etwa 430 Kundgebungen und Demonstrationen teil.

Demonstrantin: US-Wahl entscheidet über Menschen- und Frauenrechte

"Alles ist in Gefahr in dieser Nation", sagte die Demonstrantin Nicole bei einer Demonstration in Washington. "Wir kämpfen wirklich um unser Leben bei dieser Wahl. Sie entscheidet darüber, ob wir Menschen- und Frauenrechte haben werden. Es ist so unglaublich wichtig und wir müssen alles dafür tun und darum kämpfen", sagte sie gegenüber ZDFheute.

Die Demonstrantin Dori Tomlan sagte, sie hätte nie gedacht, dass sie 2020 immer noch gegen so viel Ungleichbehandlung von Frauen kämpfen müsse.

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von Robert Meyer

Proteste vom Women's March gegen Trump inspiriert

Die Proteste waren inspiriert vom ersten Women's March nach Trumps Amtseinführung 2017. Damals hatten mehr als drei Millionen Menschen teilgenommen. Diesmal kamen wegen der Corona-Pandemie aber deutlich weniger Menschen.

Viele Teilnehmerinnen trugen das Symbol der Protestaktion Women's March, den "Pussy Hat" - eine Anspielung auf Trumps Äußerung, dank seiner Berühmtheit könne er Frauen jederzeit in den Schritt fassen. Viele trugen auch einen weißen Kragen, wie ihr Vorbild Ruth Bader Ginsburg, die jüngst verstorbene linksliberale Oberste Richterin.

Trump will Ginsburg noch vor der Präsidentenwahl am 3. November am Supreme Court durch die erzkonservative Amy Coney Barrett ersetzen.

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