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Trump oder Biden? - Welche Staaten entscheiden jetzt die US-Wahl?

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Für sechs Staaten wurde bei der Präsidentschaftswahl bisher noch kein Gewinner ausgerufen. Wer könnte diese Staaten gewinnen?

Die Menschen nehmen am Tag nach den US-Wahlen im Stadtteil Manhattan in New York City, New York, USA, am 4. November 2020 an einer "Count Every Vote" -Rallye teil
Trump oder Biden? In sechs Staaten ist noch nicht klar, wer gewonnen hat.
Quelle: Reuters

Pennsylvania, Georgia, Arizona, Nevada, North Carolina und Alaska: In diesen Staaten entscheidet sich gerade, wer die US-Präsidentschaftswahl gewinnt. Wie es in den verbliebenen Staaten gerade steht, sehen Sie in dieser Grafik:

Biden könnte Pennsylvania und Georgia gewinnen

In Pennsylvania liegt Joe Biden seit Freitag in Führung. Er hat dort inzwischen einen Vorsprung auf Donald Trump von 28.833 Stimmen. Die Briefwähler in diesem Staat haben mit großer Mehrheit für den Demokraten gestimmt.

In dem Schlüsselstaat hat Herausforderer Biden seinen Rückstand auf Amtsinhaber Trump verkürzt.

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Das Rennen in Georgia ist derzeit das vermutlich engste. Zwar sind hier schon viele Stimmen ausgezählt, allerdings fehlen hier vor allem Stimmen aus demokratischen Counties. Aktuell liefern sich beiden Kandidaten hier ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Aber auch in diesem Bundesstaat hat Joe Biden Donald Trump am Freitag überholt und baut seinen Vorsprung aus.

In Nevada führt Joe Biden inzwischen mit knapp zwei Prozent. Und die fehlenden Briefwahlstimmen dürften diesen Vorsprung noch größer werden lassen.

Gewinnt Trump doch noch Arizona?

Im republikanischen Kernstaat North Carolina liegt Donald Trump aktuell mit mehr als einem Prozentpunkt vorn. Die meisten Stimmen sind hier ausgezählt, allerdings fehlen auch hier noch ein paar Briefwahlergebnisse - ein Vorteil für Biden. Allerdings dürfte das laut Beobachtern nicht mehr reichen, um Trump einzuholen. Auch die Wahlleute aus Alaska dürften an Trump gehen - hier führt der republikanische Kandidat sehr deutlich.

Wie das Rennen in Arizona ausgeht, ist derzeit unklar. Einige US-Medien haben den Staat bereits am Donnerstag Joe Biden zugeschlagen. Allerdings ist es noch zu früh, um den Gewinner dort verkünden zu können. Denn: Joe Bidens anfänglicher Vorsprung schrumpft. Anders als etwa in Pennsylvania fallen in Arizona die kurz vor der Wahl abgegebenen Briefwahlstimmen, die aktuell ausgezählt werden, laut Experten wohl eher auf Trump. Derzeit liegt Biden einen knappen Prozentpunkt vor Trump.

Dass Biden Präsident wird, ist noch nicht sicher

Es sieht aktuell also aus, als ob Joe Biden die Präsidentschaftswahl für sich entscheiden wird. Sicher ist sein Sieg aber noch nicht. Das Rennen kann in den besonders engen Staaten trotz aktueller Prognosen noch anders ausgehen. In Pennsylvania, Georgia, Arizona, Nevada und North Carolina könnten am Ende nur wenige Stimmen den Ausschlag geben.

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