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Aufarbeitung der Kapitol-Attacke : Biden verurteilt Trumps Untätigkeit

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Als "mittelalterliche Hölle" hat US-Präsident Biden die Kapitol-Attacke bezeichnet - und seinen Vorgänger scharf kritisiert. Trump habe das "Gemetzel" stundenlang im TV verfolgt.

US-Präsident Joe Biden erscheint bei einer virtuellen Veranstaltung auf einer Leinwand.
US-Präsident Joe Biden hat die Gewalt während der Kapitol-Erstürmung als "mittelalterliche Hölle" bezeichnet.
Quelle: epa

US-Präsident Joe Biden hat seinen Vorgänger Donald Trump wegen seiner stundenlangen Untätigkeit während der Kapitol-Attacke heftig angegriffen.

Drei Stunden lang sah der besiegte ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten zu, wie all dies geschah, während er bequem im privaten Esszimmer neben dem Oval Office saß.
Joe Biden, US-Präsident

Biden: "Mittelalterliche Hölle"

Biden äußerte sich am Montag (Ortszeit) in einer per Video übertragen Rede anlässlich einer Konferenz für schwarze Führungskräfte in Strafverfolgungsbehörden.

Während er das tat, wurden mutige Polizeibeamte drei Stunden lang der mittelalterlichen Hölle ausgesetzt, triefend vor Blut, umgeben von einem Gemetzel, von Angesicht zu Angesicht mit einem verrückten Mob, der die Lügen des besiegten Präsidenten glaubte.
Joe Biden, US-Präsident

Trump habe der Mut gefehlt, zu handeln.

In der vergangenen Woche hatte die vorerst letzte Anhörung des Untersuchungsausschusses zum Sturm auf das US-Kapitol gezeigt, dass Trump die Ereignisse im und rund um das Kapitol an diesem Tag im Fernsehen verfolgte.

Dem ehemaligen US-Präsidenten Trump wird vorgeworfen, die Erstürmung des Kapitols in Kauf genommen zu haben. Heute fand dazu die letzte öffentliche Anhörung statt.

Beitragslänge:
1 min
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Biden-Sprecherin: Trump trägt Verantwortung

Erst 187 Minute nach seiner aufwiegelnden Rede am 6. Januar 2021 hatte er seine Anhänger in einer Videobotschaft aufgefordert, nach Hause zu gehen.

Angesprochen auf die Äußerungen Bidens betonte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, dass Trump für die Ereignisse an diesem Tag Verantwortung trage. "Der ehemalige Präsident musste eine Wahl treffen. Die Wahl lautete: Stehen Sie auf der Seite unserer Strafverfolgungsbehörden oder auf der Seite des Mobs?", sagte sie.

Kapitol-Erstürmung sorgte weltweit für Entsetzen

Radikale Trump-Anhänger hatten das Kapitol gestürmt, als dort Bidens Sieg bei der Präsidentschaftswahl vom November 2020 offiziell bestätigt werden sollte. Trump hatte seine Anhänger kurz zuvor in einer aufpeitschenden Rede dazu aufgerufen, zum Kapitol zu marschieren und "auf Teufel komm raus" zu kämpfen.

Die Kapitol-Erstürmung mit fünf Toten und rund 140 verletzten Polizisten sorgte weltweit für Entsetzen und gilt als schwarzer Tag in der Geschichte der US-Demokratie.

Anhörung zum Sturm aufs Kapitol - Hat sich Trump am 6. Januar strafbar gemacht? 

187 Minuten Nichtstun? Was Trump während des Sturms aufs Kapitol gemacht hat und ob die Erkenntnisse aus acht Anhörungen für ein Strafverfahren gegen den Ex-Präsidenten reichen.

Videolänge
Alexandra Hawlin, Washington
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