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USA bleibt Olympia fern - Diplomatischer Boykott der Spiele in Peking

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Die USA haben wegen der Menschenrechtsverletzungen in China einen diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele in Peking verkündet. Die Athleten dürfen weiterhin teilnehmen.

China, Peking: Eine Frau macht ein Foto der olympischen Ringe.
China, Peking: Eine Frau macht ein Foto der olympischen Ringe.
Quelle: epa

Die USA haben einen diplomatischen Boykott der Olympischen Spiele in China im kommenden Jahr angekündigt. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, sagte am Montag in Washington, die Regierung von Präsident Joe Biden werde keine diplomatischen oder offiziellen Vertreter zu den Olympischen Spielen nach China schicken.

Die US-Regierung will keine offiziellen Vertreter zu den Olympischen Winterspielen schicken. China reagierte brüskiert. Auch deutsche Politiker haben sich geäußert.

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Hintergrund seien der fortdauernde "Genozid" in der autonomen Region Xinjiang und andere Menschenrechtsverletzungen. Die US-Regierung werde die amerikanischen Athleten von zu Hause aus anfeuern, sagte Psaki weiter.

Bereits im Frühjahr hatte die US-Regierung angekündigt, über einen Boykott der Spiele nachzudenken.

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Athleten von Boykott der Olympischen Spiele ausgenommen

Auf die Frage, warum die US-Regierung von einem kompletten Boykott der Spiele absehe, sagte Psaki, man habe die Sportler, die intensiv für die Spiele trainiert hätten, nicht bestrafen wollen.

Die Athleten des Teams USA haben unsere volle Unterstützung. Wir werden zu 100 Prozent hinter ihnen stehen und sie von zu Hause aus anfeuern.
Jen Psaki, Pressesprecherin des Weißen Hauses

Und die Regierung sei der Meinung, dass auch durch diesen Schritt eine "klare Botschaft" ausgesendet werde. Psaki betonte, die US-Regierung habe internationale Partner über die Entscheidung informiert und überlasse es ihnen, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen.

Vorwurf der Menschenrechtsverletzungen gegen Uiguren

Zwei uigurische Überlebende reisen in verschiedene Städte Deutschlands und erzählen von den grausamen Zuständen in den chinesischen Lagern in der Provinz Xinjiang. Heute berichten sie im bayerischen Landtag.

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Die Olympischen Winterspiele finden vom 4. bis 20. Februar 2022 in China statt. Dem autoritär regierten Land werden von vielen Seiten Menschenrechtsverletzungen, vor allem gegen Minderheiten wie den muslimischen Uiguren, vorgeworfen. Menschenrechtsgruppen nennen als Beispiele für chinesische Repressalien die autonome Region Xinjiang, Tibet und Hongkong.

Immer wieder werden daher Boykottforderungen mit Blick auf die dortigen Winterspiele laut. Zwischen den USA und China gibt es wegen der Menschenrechtslage, aber auch wegen diverser anderer Streitthemen große politische Spannungen.

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