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Vergeltungsschlag - Biden ordnet Luftangriff in Syrien an

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US-Präsident Biden ordnet den ersten Militärschlag in seiner Amtszeit an. Bei dem Luftangriff gegen eine pro-iranische Miliz in Syrien handele es sich um einen Vergeltungsschlag.

Auf Befehl von Präsident Biden hat das US-Militär Luftangriffe in Syrien geflogen. Nach Angaben syrischer Aktivisten sollen 17 Kämpfer pro-iranischer Milizen getötet worden sein.

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US-Präsident Joe Biden hat einen Luftschlag gegen vom Iran unterstützte Milizionäre in Syrien angeordnet. Das US-Verteidigungsministerium erklärte, das Ziel der Angriffe seien "mehrere Einrichtungen" an einem Grenzübergang gewesen. Diese seien von Milizen genutzt worden, die vom Iran unterstützt würden, erklärte Sprecher John Kirby am Donnerstagabend (Ortszeit).

Die Luftangriffe seien eine "verhältnismäßige" Antwort auf jüngste Angriffe gegen US-Soldaten und deren internationale Partner im Irak gewesen. Nach Berichten des Nachrichtensenders CNN, der sich auf US-Quellen berief, wurden bei dem Angriff "bis zu einer Handvoll" Milizen-Angehörige getötet.

Vor 20 Jahren übernahm Baschar Al-Assad die Macht seines Vaters in Syrien. Die Hälfte dieser Zeit herrscht dort nun schon Krieg. Syrien - ein Land geprägt von Hungersnot, Infektionen und Trümmern.

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Erster Militärschlag der neuen US-Regierung

Es ist der erste Militärschlag unter der neuen US-Regierung. "Diese verhältnismäßige militärische Antwort wurde zusammen mit diplomatischen Maßnahmen durchgeführt, inklusive Konsultationen mit Koalitions-Partnern", sagte Pentagon-Sprecher John Kirby bei der Bekanntgabe des Luftschlags.

Der Einsatz sende eine unmissverständliche Botschaft: Präsident Biden werde handeln, um das Leben von amerikanischen Mitarbeitern und Mitarbeitern der Militärkoalition zu schützen. Zugleich ziele das Vorgehen aber auch darauf ab, die Gesamtsituation im östlichen Syrien und im Irak zu deeskalieren.

Flugzeugträger "USS Theodore Roosevelt". Archivbild

Studie zu Verteidigungsausgaben - USA geben für Rüstung am meisten aus  

Die USA geben für ihre Verteidigung viel mehr aus als ihre großen Rivalen Russland und China. Das zeigt die neue Rangliste des Instituts für Strategische Studien (IISS).

Raketenangriff auf US-Botschaft im Irak

Am Montag waren im Zentrum Bagdads nach irakischen Armee-Angaben mindestens zwei Raketen innerhalb der großflächigen Umzäunung der US-Botschaft eingeschlagen. Am vergangenen Samstag waren Raketen am Luftwaffenstützpunkt Balad eingeschlagen und verletzten Mitarbeiter eines US-Unternehmens.

Am 15. Februar wurde bei einem Angriff am internationalen Flughafen in Erbil ein Angestellter der von den USA geführten Militärkoalition getötet. Acht zivile Mitarbeiter und ein US-Soldat wurden verletzt.

Irakische und kurdische Zivilisten verletzt

Eine nicht näher genannte Zahl von irakischen und kurdischen Zivilisten wurde ebenfalls verletzt, da Raketen auch in Wohngebieten nahe dem Flughafen einschlugen. In der Nähe des Flughafens befindet sich ein Stützpunkt der US-Truppen im Norden des Irak.

Die Militär-Koalition bestätigte, dass insgesamt 14 Raketen abgefeuert worden seien, von denen drei den Stützpunkt getroffen hätten. Kirby erklärte, die Untersuchung, wer genau die Attacke vom 15. Februar verübt habe, laufe noch. Zu dem Angriff hatte sich eine schiitische Miliz namens Wächter der Blutbrigade bekannt.

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