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So läuft der Parteitag der US-Demokraten ab

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Wegen Corona alles anders - So läuft der Parteitag der US-Demokraten ab

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Der Parteitag der Demokraten, auf dem Joe Biden zum Kandidaten für die US-Präsidentschaftswahl gekürt wird, ist gestartet. Wegen Corona ist alles anders als sonst. Eine Übersicht.

Die Nominierungsparteitage vor den US-Präsidentschaftswahlen stehen an – dieses Jahr in virtueller Form. Die Demokraten und ihr designierter Kandidat Joe Biden machten den Auftakt.

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Wegen Corona wird es ein virtueller Parteitag

In Milwaukee selbst wird letztlich wenig passieren: Der viertägige Parteitag, wegen Corona schon von Mitte Juli auf August verschoben, wird weitgehend virtuell abgehalten. Die Delegierten, die Joe Biden offiziell zum Präsidentschaftskandidaten wählen, werden ebenso wenig anreisen wie die zahlreichen Redner.

Auch Joe Biden wird nicht nach Milwaukee fliegen, um seine Nominierungsrede zu halten. Geplant ist ein per Video übertragener Auftritt in seinem Heimatstaat Delaware. Milwaukee wird damit in erster Linie zum Organisations- und Technikzentrum des Parteitags.

Kamala Harris - Hoffnungssträgerin für schwarze Mädchen und Frauen.

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Von Clinton bis Obama reden viele Prominente

Herz des Parteitags wird an allen vier Abenden - von 20.00 bis 22.00 Uhr Ortszeit (03.00 bis 05.00 Uhr MESZ) - ein live ausgestrahltes zweistündiges Programm mit Reden, Musik und Videos.

  • Am Montag haben unter dem Motto "Wir, das Volk" unter anderem der linksgerichtete Senator Bernie Sanders und die frühere First Lady Michelle Obama gesprochen.

Michelle Obama bei US-Parteitag -
"Donald Trump ist der falsche Präsident"
 

Emotionaler Auftakt des Parteitags der US-Demokraten: Mit scharfen Worten hat die frühere First Lady Michelle Obama US-Präsident Trump kritisiert.

von Alica Jung
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  • Am Dienstag folgen unter dem Motto "Auf Führung kommt es an" Ex-Präsident Bill Clinton, Bidens Ehefrau Jill und Linken-Nachwuchsstar Alexandria Ocasio-Cortez.
  • Unter dem Motto "Eine perfektere Union" werden dann am Mittwoch Vize-Kandidatin Kamala Harris, Ex-Präsident Barack Obama und die frühere Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton sprechen.
  • Präsidentschaftskandidat Biden hat dann am Donnerstag seinen großen Auftritt: Er ist Hauptredner unter dem Motto "Amerikas Versprechen" und hält seine offizielle Nominierungsrede.

Auftreten werden an den vier Abenden auch zahlreiche Musikstars, unter ihnen Pop-Nachwuchssensation Billie Eilish und der Sänger John Legend. Zu Wort kommen werden zudem zahlreiche Bürger: Eltern, Lehrer, Geschäftsbesitzer, Aktivisten. Die Demokraten wollen damit ihre Verankerung in der Bevölkerung demonstrieren.

Im dritten Anlauf Präsident? -
Joe Biden: Der Zielstrebige aus Delaware
 

Joe Biden wusste schon früh, dass er US-Präsident werden will. 2020 könnte es nun klappen.

von Caroline Leicht
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Joe Biden - Brückenbauer und Versöhner

Mit dem Motto "Amerika vereinen" geben die Demokraten die Marschroute im Wahlkampf gegen Trump vor: Hat der Präsident die Spannungen im Land Kritikern zufolge beständig verschärft und entscheidend zu einer Vertiefung politischer Gräben beigetragen, gibt Biden den Versöhner und Brückenbauer.

Die Demokraten hoffen, viele von Trump enttäuschte konservative Wähler für sich gewinnen zu können. Auch deswegen wird mit Ohios früherem Gouverneur John Kasich ein Republikaner eine Rede halten.

Der Parteitag soll aber auch die Geschlossenheit der Demokraten symbolisieren. Vor vier Jahren hatte das erbitterte Vorwahlduell zwischen Hillary Clinton und Bernie Sanders die Partei tief gespalten.

In diesem Jahr hat der Mitte-Politiker Biden dem progressiven Lager früh die Hand ausgestreckt und sich linke Positionen zu eigen gemacht. Symbolisiert wird das unter anderem durch die Reden von Sanders und Ocasio-Cortez.

Nach den Vorwahlen war sicher: Biden wird Trump als US-Präsidentschaftskandidat herausfordern.

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Wisconsin ist wichtig für Biden

Den Bundesstaat Wisconsin haben die Demokraten mit Bedacht ausgewählt: Hillary Clinton hatte den Staat im Mittleren Westen bei der Präsidentschaftswahl 2016 überraschend und äußerst knapp an Trump verloren - das trug entscheidend zu ihrer Wahlniederlage bei.

Clinton hatte es unter anderem versäumt, im Wahlkampf nach Wisconsin zu reisen. Jetzt machen die Demokraten mit ihrem Parteitag deutlich, wie wichtig ihnen dieser Bundesstaat ist.

Trump lässt es sich übrigens nicht nehmen, just zum Auftakt des Demokraten-Parteitags ebenfalls nach Wisconsin zu reisen. Er wird am Montag in der Stadt Oshkosh eine Rede halten. Thema: "Joe Bidens Scheitern bei Jobs und Wirtschaft".

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