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Nach Sanktionen aus den USA : Kreml: Einreisestopp für hohe US-Politiker

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Biden hat gegen Russland Sanktionen verhängt - und Moskau reagiert. Die US-Geheimdienstdirektorin, der FBI-Chef sowie mehrere Minister dürfen nicht mehr einreisen.

Russlands Präsident Wladimir Putin.
Die neuen Sanktionen kamen für Putin nicht unerwartet - doch schon die bisherigen machen Russland schwer zu schaffen.
Quelle: Alexei Druzhinin/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa/Archivbild

Als Reaktion auf die Ausweisung von zehn russischen Diplomaten aus den USA verhängt Russland gegen hochrangige US-Regierungsvertreter eine Einreisesperre. Darunter sind mit US-Justizminister Merrick Garland und Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas auch zwei Mitglieder des Kabinetts von US-Präsident Joe Biden. Das teilte das russische Außenministerium am Freitagabend in Moskau mit.

Auf dieser Liste stehen demnach auch FBI-Chef Christopher Wray und Geheimdienstkoordinatorin Avril Haines. Betroffen ist zudem John Bolton, der frühere Nationale Sicherheitsberater unter Ex-Präsident Donald Trump.

Zuvor hatte Russland bereits die Ausweisung von zehn US-Diplomaten angekündigt. Zudem sei US-Botschafter John Sullivan geraten worden, zu "ernsthaften Konsultationen" nach Washington zu reisen, sagte Außenminister Sergej Lawrow.

Konflikt mit Russland verschärft sich

Die USA hatten am Vortag wegen mutmaßlicher russischer Einmischungen in die US-Präsidentschaftswahl im November und eines Cyberangriffs zahlreiche Sanktionen gegen Russland verhängt und die Ausweisung von zehn russischen Diplomaten aus den USA verkündet. Die historische Rivalität zwischen den USA und Russland hatte sich zuletzt verschärft.

Für Moskau kamen die neuen Sanktionen nicht unerwartet. Dennoch reagierte die russische Seite wütend. Schon die bisherigen Sanktionen - erlassen unter anderem wegen des Ukraine-Konflikts und der Vergiftung des Kremlgegners Alexej Nawalny mit dem chemischen Kampfstoff Nowitschok - machen Russland zu schaffen.

Gipfeltreffen mit Putin vorgeschlagen

Biden hat einen härteren Kurs gegenüber Moskau angekündigt, nachdem seinem Vorgänger Donald Trump eine zu große Nachgiebigkeit mit Russlands Präsident Wladimir Putin vorgeworfen worden war.

Im März sorgte Biden für Aufsehen, als er in einem Fernsehinterview auf die Frage, ob er Putin für einen "Mörder" halte, mit "das tue ich" antwortete. In der Folge schlug Biden inzwischen allerdings ein Gipfeltreffen mit Putin in einem Drittstaat vor.

US-Präsident Biden während einer Ansprache im Weißen Haus.

Sanktionen gegen Russland - Biden will keine Eskalation mit Moskau 

US-Präsident Biden will die Spannungen mit Russland nicht weiter verschärfen. Zugleich droht er mit neuen Maßnahmen, sollte Moskau sich weiter in US-Interna einmischen.

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