Sie sind hier:

Spezialoperation in Ostukraine? - Russland weist Vorwurf der USA zurück

Datum:

Das Weiße Haus warnt, Russland bereite Aktionen vor, die einen Ukraine-Einmarsch rechtfertigen sollten. Russland weist die Vorwürfe als "haltlos" zurück und fordert Beweise.

Laut der US-Regierung plant Russland eine Operation unter falscher Flagge. Diese soll Vorwände für einen möglichen Einmarsch in die Ukraine schaffen. Moskau wies dies zurück.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Russland hat Vorwürfe der USA als "haltlos" zurückgewiesen, dass mutmaßlich eigene Agenten eine Spezialoperation im Osten der Ukraine planten. 

Die US-Regierung hatte Russland zuvor vorgeworfen, einen Vorwand für einen möglichen Einmarsch in die Ukraine zu schaffen. Wie so oft würden von US-Seite vermeintliche Sensationsnachrichten gestreut, ohne dass es dafür eine Grundlage gebe, teilte die russische Botschaft in Washington am Samstag mit. "Wie üblich werden keine Beweise vorgelegt."

Die russische Botschaft forderte die US-Seite auf, den "Informationsdruck" zu beenden und zu sachlicher Arbeit überzugehen. "Russland ist gegen Krieg. Wir sind für eine diplomatische Lösung aller internationalen Probleme."

USA: Russland schafft Vorwand für Einmarsch

"Wir haben Informationen, die darauf hindeuten, dass Russland bereits eine Gruppe von Agenten aufgestellt hat, um eine Operation unter falscher Flagge im Osten der Ukraine durchzuführen", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki.

Diese Agenten seien in "urbaner Kriegsführung" und im Umgang mit Sprengstoff geschult, um Sabotageakte gegen Vertreter Russlands durchzuführen. Die Informationen deuteten daraufhin, dass diese außerdem damit beginnen würden, in staatlichen und sozialen Medien "Provokationen zu fabrizieren", um eine russische Intervention zu rechtfertigen und Spaltungen in der Ukraine zu säen, so Psaki weiter.

[Moskau fordert seinerseits Sicherheitsgarantien]

Weißes Haus: Russland startet Kampagne in sozialen Medien

Russische Beamte würden Erzählungen über die Verschlechterung der Menschenrechtslage in der Ukraine und die zunehmende Militanz ukrainischer Führer verbreiten. "Dies alles ist die Verbreitung von Fehlinformationen", sagte Psaki.

Bei einem Treffen der Außen- und Verteidigungsminister der EU in Brest hat Außenministerin Annalena Baerbock für eine Fortsetzung der Gespräche mit Russland geworben. Moskau dagegen will derzeit nicht weiter über den Ukraine-Konflikt debattieren.

Beitragslänge:
2 min
Datum:

"In diesen Medienberichten wird auch der Westen für die Eskalation der Spannungen verantwortlich gemacht, und es wird auf humanitäre Probleme in der Ukraine hingewiesen, die durch ein russisches Eingreifen gelöst werden könnten. Und es wird für den russischen Patriotismus geworben, um die Unterstützung des Landes für militärische Maßnahmen zu fördern."

Die Anzahl entsprechender russischsprachiger Beiträge in sozialen Medien mit diesen Inhalten sei im Dezember um 200 Prozent gestiegen.

Archiv: Das Gebäude des ukrainischen Außenministeriums

Hilfsangebote von EU und Nato - Ukraine: Russland steckt hinter Hackerangriff 

Die Ukraine hat Russland für den massiven Hackerangriff auf mehrere Webseiten der Regierung verantwortlich gemacht. EU und Nato kündigten gezielte Hilfen für die Ukraine an.

USA: Ähnliches Vorgehen bei Krim-Annexion

Psaki und der Sprecher des Pentagons, John Kirby, betonten, man habe dieses Vorgehen Russlands bereits im Jahr 2014 bei der Annexion der ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim gesehen. "Wir sind uns dessen bewusst und wir sehen, was sie tun", sagte Kirby. "Ich werde mich nicht zur Art der spezifischen Geheimdienstinformationen äußern, außer dass ich unser Vertrauen in sie bekräftige."

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagt im heute journal-Interview: "Die Gespräche sind nicht einfach, aber sie wurden offen und frei geführt. Und es ist ein gutes Zeichen, dass die NATO-Verbündeten und Russland jetzt wieder am selben Tisch sitzen."

Beitragslänge:
7 min
Datum:

Die Spannungen im Ukraine-Konflikt hatten zuletzt stark zugenommen. Diese Woche gab es deshalb auf verschiedenen Ebenen Gespräche. Am Mittwoch berieten die 30 Nato-Staaten und Russland erstmals seit zweieinhalb Jahren wieder miteinander.

[Die EU hat unterdessen einen Zehn-Punkte-Plan zum Konflikt verabschiedet]

Darüber hinaus gab es am Donnerstag eine Sitzung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Bereits am Montag hatten sich Vertreter Russlands und der USA in Genf getroffen.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Entweder hast du einen Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert, oder deine Internetverbindung ist derzeit gestört. Falls du die Datenschutzeinstellungen sehen und bearbeiten möchtest, prüfe, ob ein Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus. So lange werden die standardmäßigen Einstellungen bei der Nutzung der ZDFmediathek verwendet. Dies bedeutet, das die Kategorien "Erforderlich" und "Erforderliche Erfolgsmessung" zugelassen sind. Weitere Details erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.