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Mehrheit für Biden in Kentucky und New York

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Vorwahlen der US-Demokraten - Mehrheit für Biden in Kentucky und New York

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Im August soll Joe Biden auf dem Parteitag der Demokraten zum Kandidaten gekürt werden. Auf dem Weg dorthin sammelte er nun in den Vorwahlen weitere wichtige Stimmen.

Joe Biden ist auf dem Weg zur Demokratischen Nominierung.
Joe Biden sammelt weiter Stimmen für die Nominierung der Demokraten.
Quelle: AP/Matt Slocum

Joe Biden geht zielstrebig auf die Nominierung der Demokraten zu. Der ehemalige Vize-Präsident konnte sich nun auch in den Bundesstaaten Kentucky und New York die Unterstützung der Wähler sichern und somit wichtige Delegiertenstimmen für den Parteitag im August sammeln.

Delegiertenstimmen für Nominierung und Einfluss wichtig

Eigentlich ist Joe Biden der letzte verbliebene Kandidat im Rennen um die Nominierung der Demokraten zur Präsidentschaftswahl im November. Trotzdem sind die Vorwahlen weiterhin wichtig für ihn, denn die Delegiertenstimmen zählen nicht nur für die Wahl zum Kandidaten. Je mehr Stimmen er sich in den Vorwahlen sichern kann, desto mehr Einfluss können er und sein Wahlkampf-Team auf das Parteiprogramm der Demokraten nehmen.

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Auf dem Parteitag im August möchten auch ehemalige Konkurrenten Bidens mitreden. So kündigte Bernie Sanders bereits an, den Einfluss seiner gesammelten Delegiertenstimmen aus den Vorwahlen zu nutzen, um für die Aufnahme seiner politischen Ideen in das Parteiprogramm zu werben. In Kentucky und New York siegte nun wieder deutlich Biden, doch auch auf Sanders entfielen Stimmen, denn der Name des Senators aus Vermont steht auch nach seinem Rückzug aus dem Rennen noch auf den Stimmzetteln.

Hohe Briefwahlbeteiligung in Kentucky

In Kentucky hatte es im Vorfeld der Vorwahlen Bedenken gegeben, da die Anzahl der Wahllokale drastisch reduziert worden war. Viele hatten befürchtet, es könnte deshalb am Wahltag zu Chaos kommen. Außer teils langer Warteschlangen wurden jedoch am Dienstag (Ortszeit) keine außergewöhnlichen Vorfälle gemeldet. Wahllokale waren an die Corona-Pandemie angepasst worden - mit Wahlkabinen auf Abstand.

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Kentucky hatte im März aufgrund der Corona-Pandemie seinen Vorwahltermin auf Juni verschoben. Gleichzeitig wurde es allen Wählern ermöglicht, Briefwahlunterlagen zu beantragen. Am Montag (Ortszeit) wurde bekannt gegeben, dass bereits über 442.900 Wahlzettel per Post eingereicht worden waren. Zuvor hatten auch andere Bundesstaaten wie Kansas in Zeiten der Corona-Krise enorm hohe Wahlbeteiligung aufgrund von Briefwahl vermeldet.

Viel Aufruhr um die Vorwahlen in New York

Auch die Vorwahlen in New York hatten im Vorfeld für viel Aufruhr gesorgt. Der Bundesstaat hatte den Termin zunächst verschoben, dann ganz abgesagt. Als Grund wurde genannt, dass Joe Biden nach dem Rückzug seines Konkurrenten Bernie Sanders der einzige verbliebene Kandidat im Rennen um die Nominierung der Demokraten war. Die Entscheidung des Bundesstaates wurde jedoch juristisch geprüft und schließlich von einer Richterin als verfassungswidrig eingestuft.

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Biden ist inzwischen nicht nur der einzige verbliebene Kandidat im Rennen, sondern hat auch die notwendige Anzahl an Delegiertenstimmen für die Nominierung der Demokraten erreicht. Offiziell ist er aber noch nicht der Kandidat der Demokraten für November. Die Wahl zum Kandidaten wird erst auf dem Parteitag Mitte August abgehalten. Bis dahin muss Biden noch eine wichtige Entscheidung treffen: Er muss seine Vize-Kandidatin nominieren, eine Entscheidung, die den weiteren Wahlkampf-Verlauf stark beeinflussen könnte.

Der Autorin auf Twitter folgen: @carolineleicht.

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