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Biden gewinnt historische Briefwahl in Kansas

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Vorwahlen der US-Demokraten - Biden gewinnt historische Briefwahl in Kansas

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Joe Biden hat die Vorwahl der Demokraten im US-Bundesstaat Kansas gewonnen. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Wahl ausschließlich per Briefwahl statt.

US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden. Archivbild
Letzter verbliebener Kandidat bei den Demokraten: Joe Biden
Quelle: Michael Brochstein/ZUMA Wire/dpa

Der ehemalige Vizepräsident Joe Biden hat die Vorwahl der US-Demokraten im Bundesstaat Kansas gewonnen. Das gab die Partei am Sonntag bekannt.

Ursprünglich sollte die Vorwahl in Kansas am Samstag stattfinden, doch aufgrund des neuartigen Coronavirus fand die Wahl zum ersten Mal ausschließlich per Briefwahl statt und alle Stimmzettel, die noch am Wahltag eingingen, sollten vor einer Ergebnisverkündung gezählt werden, wie die Demokraten in Kansas am Samstag mitteilten. Neben Kansas sollten am Samstag auch in Guam die Vorwahlen stattfinden. Dort verspäten sich die Ergebnisse.

Hohe Wahlbeteiligung dank Briefwahl

Dass die Vorwahl in Kansas in diesem Jahr per Briefwahl stattfand, schien große Auswirkungen auf die Wahlbeteiligung zu haben. Bereits einige Tage vor dem Stichtag hieß es, die Wahlbeteiligung sei deutlich höher als in vorherigen Wahljahren.

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Mittlerweile haben fast alle Bundesstaaten ihre Vorwahltermine verschoben und vorrangig auf Briefwahl umgestellt. Der Bundesstaat New York sagte zuletzt seine Vorwahl sogar ab – nicht zuletzt auch, weil offiziell nur noch ein Kandidat im Rennen ist.

Sanders will beim Parteitag mitreden

Seit dem Rückzug von Bernie Sanders Anfang April ist Biden der einzige Kandidat im Rennen um die Nominierung der Demokraten. Trotzdem sollen weiter Vorwahlen stattfinden. Sanders kündigte an, sein Name werde auf Stimmzetteln bleiben. Er will weiter Delegiertenstimmen sammeln, um damit beim Parteitag der Demokraten im Sommer für seine progressive Plattform werben zu können. Biden versicherte in dieser Woche, dass Sanders auf dem Parteitag Mitspracherecht haben werde.

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Zu Beginn der Vorwahlen hatte Sanders gute Ergebnisse erzielt, doch seit der Vorwahl in South Carolina liegt Biden auf Erfolgskurs. Besonders am Super Tuesday konnte er viele Delegiertenstimmen sammeln.

Coronavirus digitalisiert den Wahlkampf

Auch der Wahlkampf hat sich durch das Coronavirus verändert. Normalerweise reisen die Kandidaten quer durch die USA, treffen Wähler, veranstalten große Wahlkampfauftritte und treten in TV-Debatten vor Publikum gegeneinander an. Das alles ist nun nicht möglich.

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Stattdessen greifen die Kandidaten auf digitale Optionen zurück. Biden tritt von zu Hause aus über Videoschaltung in Fernsehsendungen auf, schaltet sich als Gast zu Livestreams von Prominenten hinzu oder hält Bürgerdialoge über Livestreams auf sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook oder Twitter ab.

Der Parteitag der Demokraten, der ursprünglich im Juli hatte stattfinden sollen, wurde wegen der Coronavirus-Pandemie auf Mitte August verschoben. Dann soll Joe Biden offiziell zum Kandidaten der Demokraten ernannt werden, der im November gegen Donald Trump um die Präsidentschaft kämpfen soll. Bis dahin hat Biden Zeit, seinen digitalen Wahlkampf weiter auszubauen und bei den verbliebenen Vorwahlen weitere Delegiertenstimmen zu sammeln.

Der Autorin auf Twitter folgen: @carolineleicht.

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