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Biden siegt in Arizona, Florida und Illinois

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Dritter "Super Tuesday" - Biden siegt in Arizona, Florida und Illinois

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Am dritten "Super Tuesday" der Vorwahlen der US-Demokraten hat Joe Biden seinen Vorsprung auf Bernie Sanders erneut ausgebaut. In Ohio waren die Vorwahlen vorerst abgesagt worden.

Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur setzt Joe Biden seinen Siegeszug fort. Medienberichten zufolge liegt er in Florida, Illinois und Arizona vorne.

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Bei den Vorwahlen der Demokraten setzt der ehemalige Vizepräsident Joe Biden seinen Erfolgskurs fort. Am dritten "Super Tuesday" konnte er das Rennen im südlichen Bundesstaat Florida, in Illinois und in Arizona für sich entscheiden. Das geht aus Hochrechnungen von CNN, "New York Times" und "Washington Post" hervor. Damit wächst Bidens Vorsprung auf seinen Konkurrenten Bernie Sanders weiter.

Biden weiter vor Sanders

Am dritten "Super Tuesday" in Folge hat Biden damit erneut wichtige Siege erzielt. Insgesamt ging es in Arizona, Florida und Illinois um mehr als 400 Delegiertenstimmen. Der ehemalige Vizepräsident Biden galt im Vorfeld in allen drei Bundesstaaten als Favorit. Seit seinem klaren Sieg in South Carolina hat er sich zum Spitzenreiter entwickelt und baut diesen Status stetig weiter aus. Am ersten "Super Tuesday" hatte er in zehn von 14 Bundesstaaten gewonnen. Zuletzt entschied er auch am zweiten "Super Tuesday" das Rennen in gleich mehreren Bundesstaaten für sich.

Mittlerweile hat sich das Feld der Kandidaten auf Biden und Sanders reduziert. Der linksgerichtete Senator aus Vermont hatte trotz Bidens immer größer werdendem Vorsprung gesagt, er werde weiterhin im Rennen bleiben. Im Juli soll auf dem Parteitag der Demokraten der Kandidat für die Präsidentschaftswahl im November bestimmt werden.

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Biden wendet sich an Sanders-Anhänger

Nach seinen Siegen in Florida und Illinois richtete sich Biden in einem Livestream aus Wilmington in seinem Heimatbundesstaat Delaware an seine Unterstützer.

Zunächst sprach er über die Ausbreitung des Coronavirus und sagte, er sei in Gedanken bei allen Betroffenen. Das Virus unterscheide nicht zwischen Parteien, Hautfarbe oder Wohnort und es sei gerade in diesen Zeiten wichtig, als Amerikaner zusammen zu kommen.

Mit Blick auf die Vorwahlen sagte Biden, seine Kampagne komme der Nominierung der Demokraten immer näher. Dabei sei es ihnen gelungen, eine Koalition zu bilden, die Wähler aus verschiedenen Strömungen der Partei zusammen bringe. Biden wandte sich auch an die Unterstützer seines Konkurrenten Bernie Sanders. Er und Sanders teilten "eine gemeinsame Vision" und es sei seine Aufgabe als Präsidentschaftskandidat zuerst die Partei und dann die Nation zusammen zu bringen. Besonders für die jungen Unterstützer von Sanders hatte Biden eine klare Botschaft: "Ich höre euch."

Coronavirus stoppt Vorwahlen in Ohio

Auch im Bundesstaat Ohio waren für diesen dritten "Super Tuesday" Vorwahlen geplant. Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus wurden sie jedoch kurzfristig abgesagt. Der republikanische Gouverneur von Ohio, Mike DeWine, gab am späten Montagabend (Ortszeit) bekannt, die Wahllokale würden am Dienstag in seinem Bundesstaat geschlossen bleiben.

Zunächst hatte DeWine versucht, die Vorwahlen von einem Gericht auf Juni verschieben zu lassen. Nachdem dies abgelehnt worden war, wurde stattdessen in Ohio der Gesundheitsnotstand ausgerufen und somit auch die Schließung aller Wahllokale bewirkt. Aus Ohio hieß es, man wolle die Vorwahlen am 2. Juni nachholen.

Auch andere Bundesstaaten verschieben Vorwahlen

Ohio ist nicht der einzige Bundesstaat, in dem aufgrund des neuartigen Coronavirus und den damit verbundenen Vorsichtsmaßnahmen eine Verlegung der Vorwahltermine angestoßen wurde. Am 24. März sollte im südlichen Bundesstaat Georgia gewählt werden. Dort wurde der Termin nun auf den 19. Mai verschoben. Man wolle damit die Wähler und Wahlhelfer schützen.

Am 19. Mai sollte in Kentucky gewählt werden. Der Bundesstaat hat die Vorwahlen jedoch nun auf den 23. Juni verschoben. Zuvor hatte bereits Louisiana den Vorwahltermin vom 4. April auf den 20. Juni verschoben. Auch Maryland verschob von April auf Juni. Die Demokratische Partei rief unterdessen dazu auf, Vorwahlen nicht zu verschieben, sondern andere Maßnahmen wie verstärkte Möglichkeiten für Briefwahl zu ergreifen.

Die Auswirkungen des Coronavirus auf die Vorwahlen waren bereits am Wochenende spürbar geworden: Joe Biden und Bernie Sanders nahmen an einer TV-Debatte ohne Publikum teil. Auch Wahlkampfauftritte wurden in der vergangenen Woche zunehmend abgesagt oder ohne Publikum abgehalten.

Der Autorin auf Twitter folgen: @carolineleicht.

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