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Trump will Ku-Klux-Klan und Antifa verbieten

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Wahlversprechen - Trump will Ku-Klux-Klan und Antifa verbieten

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Für den Fall einer zweiten Amtszeit verspricht Donald Trump ein Verbot des Ku-Klux-Klans und der Antifa. Derweil behauptet er, mehr gegen Rassismus getan zu haben als Joe Biden.

Vermummte Ku-Klux-Klan-Mitglieder im US-Bundesstaat Georgia mit brennenden Fackeln.
Ku-Klux-Klan-Mitglieder im US-Bundesstaat Georgia.
Quelle: epa

US-Präsident Trump will im Falle seines Wahlsiegs am 3. November nach eigenen Angaben den rassistischen Ku-Klux-Klan und die linke Antifa als Terrororganisationen einstufen.

Das geht aus Trumps "Versprechen für das Schwarze Amerika" für eine zweite Amtszeit hervor, das er am Freitag in Atlanta vorstellte.

Trump wirbt um schwarze Wähler

Der Republikaner warb mit seinem sogenannten "Platin-Plan" um die Stimmen von schwarzen Wählern, die traditionell mehrheitlich die Demokraten unterstützen.

Trump verspricht darin unter anderem drei Millionen neue Jobs für Afroamerikaner, 500.000 neue Unternehmen von Schwarzen sowie einen besseren Zugang zu Bildung und Ausbildung.

Trump: Habe mehr für Afroamerikaner geleistet als Biden

Trump sagte, er habe in seiner Amtszeit mehr für die Afroamerikaner geleistet als sein Herausforderer Joe Biden von den US-Demokraten in dessen jahrzehntelanger Politik-Karriere.

Rassengerechtigkeit beginnt mit Joe Bidens Rückzug aus dem öffentlichen Leben.
Donald Trump

"Ich werde Amerikaner immer an die erste Stelle setzen, und dazu gehören - sehr, sehr wichtig - schwarze Amerikaner."

Kritik an der Black-Lives-Matter-Bewegung

Trump kritisierte die Black-Lives-Matter-Bewegung, die bei den Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus eine zentrale Rolle spielt. Der Präsident sagte, sie verfolge "extrem sozialistische" Ziele.

Der Ku-Klux-Klan wurde 1865 gegründet und zählt in den USA nach Schätzungen heute mehrere Tausend Mitglieder in mehreren unabhängigen Gruppen.

Ku-Klux-Klan: Ableger auch in Deutschland

Sie knüpfen Kontakte zu Rechtsextremisten im Ausland, einen Ableger gibt es auch in Deutschland. Der Geheimbund ist für Lynchmorde vor allem an Schwarzen und andere Gewaltakte berüchtigt.

Trump hat in der Vergangenheit bereits mehrfach eine Einstufung der Antifa als Terrorgruppe ins Spiel gebracht. Die Antifa hat allerdings weder Mitglieder noch eine zentrale Organisations- oder Führungsstruktur.

US-Wahl: So steht es in den Umfragen

Die Anhänger der Strömung aus der linken oder auch linksradikalen Szene verbindet eine antifaschistische Ideologie. Wie ein Verbot konkret umzusetzen wäre, ist daher fraglich.

Donald Trump und Joe Biden vor einer Wahlgrafik

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Donald Trump oder Joe Biden - wer wird der nächste Präsident der USA? Der Stand der Umfragen in interaktiven Karten und Grafiken.

von Robert Meyer
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