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Krisenstaat Venezuela - Regierung und Opposition vereinbaren Dialog

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Regierung und Opposition des Krisenlandes Venezuela haben sich auf die Einleitung eines Dialogs verständigt. Mehrere Gesprächsrunden in den vergangenen Jahren waren gescheitert.

In Venezuela haben sich Regierung und Opposition auf einen Dialog geeinigt, um den politischen Stillstand zu beenden. Das Land steckt tief in einer politischen Krise.

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Im seit Jahren andauernden Konflikt im südamerikanischen Krisenstaat Venezuela wollen Regierung und Opposition wieder miteinander sprechen. Venezuela steckt in einer tiefen politischen, wirtschaftlichen und humanitären Krise.

"Sie haben den mutigen Beschluss gefasst, einen umfassenden Verhandlungsprozess einzuleiten", sagte Dag Nylander, Chef der norwegischen Vermittlungsdelegation, am Freitag bei einer Auftakt-Zeremonie in Mexiko-Stadt, wo die Gespräche stattfinden sollen.

Opposition fordert freie Wahlen

Nylander hatte auch schon an den Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Farc-Guerilla teilgenommen. Die Niederlande und Russland sitzen auf Seiten der Opposition beziehungsweise der Regierung mit am Tisch. Neun Delegierte jeder Seite sollen an den Gesprächen teilnehmen.

Die Opposition fordert freie Wahlen und die Freilassung der politischen Gefangenen, die sozialistische Regierung strebt eine Lockerung der internationalen Sanktionen an. So sitzen die USA zwar nicht mit am Tisch, dürften aber eine entscheidende Rolle spielen.

In weiten Teilen Venezuelas ist zum dritten Mal im Monat der Strom ausgefallen. Interimspräsident Guaidó macht dafür die Misswirtschaft der Regierung verantwortlich – und ruft zu Protesten auf.

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Krisenstaat Venezuela

Mehrere Gesprächsrunden zwischen Regierung und Opposition in den vergangenen Jahren waren gescheitert. "Wir gehen mit Vorsicht und nicht allzu hohen Erwartungen an diesen Prozess heran. Aber die Notlage kann nicht länger warten", sagte ein Vertreter der Opposition im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mexiko.

Venezuela steckt in einer tiefen politischen, wirtschaftlichen und humanitären Krise. Oppositionsführer Juan Guaidó hatte sich Anfang 2019 zum Interimspräsidenten erklärt und versucht seitdem, den autoritären Staatschef Nicolás Maduro aus dem Amt zu drängen.

Armut und Gewalt

Zwar erhielt er viel Unterstützung aus dem Ausland, konnte sich aber in Venezuela selbst nicht durchsetzen. Angesichts von Armut und Gewalt haben rund 5,6 Millionen Venezolaner ihre Heimat verlassen.

Dutzende Venezolaner verlassen ihre Heimat (Archivbild)

Nachrichten | Thema - Venezuela 

Die politischen, gesellschaftlichen und historischen Bedingungen der Krise in Venezuela auf einen Blick. Worunter leiden die Menschen am meisten?

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