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Interview

Vize-Regierungschefin im ZDF : Schröder "nicht im Auftrag" Kiews in Moskau

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Die ukrainische Regierung gibt sich nicht überrascht vom Besuch Schröders in Moskau. Er sei aber "natürlich nicht" im Auftrag Kiews dort, sagt die Vize-Regierungschefin im ZDF.

Geschützt durch Sandsäcke, in akuter Lebensgefahr, versichert die Vize-Regierungschefin der Ukraine, Olga Stefanishyna Siegeszuversicht. Die Regierung werde in der Ukraine bleiben.

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Die Information, dass der Gaslobbyist und Altkanzler Gerhard Schröder in Moskau war, um mit Russlands Präsident Wladimir Putin zu sprechen, habe man schon am Donnerstag erhalten, sagte die ukrainische Vize-Ministerpräsidentin Olga Stefanishyna im ZDF heute journal update.

Es war keine Überraschung für uns, denn Gerhard Schröder ist ja eine Person, die von der Russischen Föderation finanziert wird und einige russische Unternehmungen leitet, die gesponsert werden vor der Russischen Föderation.
Olga Stefanishyna

Aber die ukrainische Regierung wisse weder, "welches Mandat" Schröder habe, noch kenne sie "die Absicht seines Besuches", betonte Stefanishyna. "Das hat jetzt nichts mit einer friedlichen Lösung für die Ukraine zu tun." Schröder sei "natürlich nicht" im Auftrag von Präsident Selensky in Moskau. Selenskys "Mandat für solche Verhandlungen" zur Erleichterung der Lage hätten andere Politiker.

Französische Reporter berichten, wie sich die Menschen in Odessa gegen russische Angriffe wappnen, besuchen zerbombte Häuser nahe Kiew und müssen selbst vor Bomben fliehen.

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3 min
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Stefanishyna mahnt Bundesregierung

Stefanishyna, die auch ukrainische Europa-Ministerin ist, verlangte von der Bundesregierung mehr Unterstützung ihres Landes zur Aufnahme in die EU.

"Es sollte ganz klar sein für den Bundeskanzler und sein Team, dass das jetzt völlig neue Zeiten in der Geschichte sind. Eine Tragödie, die jetzt zum ersten Mal auf diesem Kontinent eine Wiederholung findet nach dem Zweiten Weltkrieg." Deutschland habe "eine spezifische historische Verantwortung".

Noch könne die Ukraine die meisten Stellungen halten, doch nach Einschätzung von Nato-General a.D. Egon Ramms werde das russische Militär jetzt den Druck auf Kiew erhöhen.

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3 min
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"Positives Signal, dass Russland verhandelt"

Skeptisch hat die Ministerin auf Aussagen Putins reagiert, der von "positiven Veränderungen" in den Verhandlungen mit der Ukraine sprach. "Wir sind natürlich vorsichtig", sagte sie.

Seine Aussagen seien aber insofern ein "positives Signal", weil sie zeigten, dass Putin nicht "mit der starken Entschlossenheit und dem Widerstand der Ukrainer“ gerechnet habe. "Es wird jetzt immer klarer wegen der Wirtschaftssanktionen, dass die russischen Menschen gegen den Krieg sind und gegen die Einschränkungen, die es in der Russischen Föderation gibt." Sie fügte hinzu:

Wir sehen das als positives Signal, dass Russland jetzt verhandelt. Und wir hoffen, dass diese Verhandlungen auf einer Diskussion basieren und nicht nur auf irgendwelchen Dingen, die nur dahingesagt werden.
Olga Stefanishyna

Aktuelle Meldungen zu Russlands Angriff auf die Ukraine finden Sie jederzeit in unserem Liveblog:

Ukraine, Lyssytschansk: Beschädigte Wohngebäude in Lyssytschansk in der Region Luhansk
Liveblog

Russland greift die Ukraine an - Aktuelles zum Krieg in der Ukraine 

Russlands Angriff auf die Ukraine dauert an. Es gibt Sanktionen gegen Moskau, Waffen für Kiew. Aktuelle News und Hintergründe zum Krieg im Blog.

Aktuelle Nachrichten zur Ukraine

Kinder spielen an einer Statue von Stepan Bandera in der Ukraine, Lemberg, 19.03.2022.

Nachrichten | heute journal - Auf Spurensuche: Wer war Stepan Bandera? 

Ukraine-Botschafter Melnyk war mit Äußerungen zum ukrainischen Nationalisten Stepan Bandera massiv in die Kritik geraten. Er wehrt sich gegen die Vorwürfe der Verharmlosung des Holocausts. Aber wer …

05.07.2022
von Dara Hassanzadeh
Videolänge
Beschädigte Wohngebäude in Lyssytschansk in der Region Luhansk.

Russischer Vormarsch im Donbass - Kämpfe verlagern sich nach Donezk 

Nach dem Fall von Lyssytschansk ist die gesamte Region Luhansk unter russischer Kontrolle. Moskaus Truppen greifen jetzt verstärkt die Städte Slowjansk und Kramatorsk an.

05.07.2022
Videolänge
Dara Hassanzadeh

Luhansk unter russischer Kontrolle - "Kein zweites Mariupol ertragen" 

Obwohl sich ihre Armee zurückzieht, sind viele Ukrainer froh, dass ein zweites Mariupol und damit eine Einkesselung verhindert wurde, berichtet ZDF-Reporter Dara Hassanzadeh.

05.07.2022
Videolänge
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