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Warren steigt aus Demokraten-Rennen aus

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US-Präsidentschaftskandidatur - Warren steigt aus Demokraten-Rennen aus

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Nun geht doch keine Frau gegen Trump ins Rennen: Die US-Demokratin Elizabeth Warren ist raus aus dem Vorwahlkampf.

Warren enttäuschte in den Vorwahlen.
Warren enttäuschte in den Vorwahlen.
Quelle: Patrick Semansky/AP/dpa/Archivbild

Die Senatorin Elizabeth Warren steigt aus dem Rennen der Demokraten um die US-Präsidentschaftskandidatur aus. Das teilte Warren in einer Stellungnahme an ihre Unterstützer mit.

Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht. Es wurde erwartet, dass sich Warren bald öffentlich zu ihrem Rückzug äußern würde. Die Vorwahlen der Demokraten wären damit endgültig ein Zweikampf zwischen dem linken Senator Bernie Sanders und dem Ex-Vizepräsidenten Joe Biden.

So sieht die Stimmverteilung momentan aus:

Warren inhaltlich nah bei Sanders

Die 70-jährige Warren hatte zwischenzeitlich als eine der chancenreichsten Anwärterinnen auf die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten gegolten. Bei den seit Anfang Februar laufenden Vorwahlen schnitt sie aber schlecht ab. Am "Super Tuesday" konnte sie in keinem der 14 Bundesstaaten gewinnen, an denen am Dienstag gewählt wurde - auch nicht in ihrem Heimatstaat Massachusetts.

Warrens Ausstieg spielt Sanders in die Karten, der wie sie eine klar linke Agenda vertritt und somit um die gleiche Anhängerschaft buhlt. Bidens direkte Konkurrenten aus dem moderaten Teil der Partei - Pete Buttigieg, Amy Klobuchar und Michael Bloomberg - hatten sich bereits zuvor aus dem Rennen verabschiedet. Die Partei hat also die Wahl zwischen jeweils einem Vertreter des linken und des gemäßigten Lagers.

Stellen Sie sich vor, sie wollen US-Präsidentin oder Präsident werden. Das braucht es für eine Kandidatur. Und: was hat es mit Caucuses und Primaries auf sich? Ein Grafikvideo.

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Formell gibt es nach Warrens Rückzug noch drei demokratische Präsidentschaftsbewerber: Neben Biden und Sanders ist die Kongressabgeordnete Tulsi Gabbard ebenfalls weiter im Rennen. Doch politisch spielt sie keinerlei Rolle.

Ursprünglich hatten sich bei den Demokraten fast 30 Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur ihrer Partei bemüht. Sie stiegen jedoch nach und nach aus, mit dem Fortschreiten der Vorwahlen zuletzt immer schneller.

Hier noch ein Überblick - wer jetzt noch im Rennen der Demokraten ist:

Kandidaten der Demokraten bei der letzten Debatte vor Beginn der Vorwahlen

Vorwahlen in den USA -
Wer bei den Demokraten Präsident werden will
 

Nach den ersten Vorwahlen bewerben sich noch drei Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur zur US-Wahl 2020. Wer sie sind - und wofür sie stehen.

von Caroline Leicht
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