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Keine Kabinettsumbildung - Laschet will Merz nicht zum Minister machen

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Friedrich Merz soll nicht Wirtschaftsminister werden. Eine entsprechende Forderung von Merz weist der gewählte CDU-Vorsitzende Armin Laschet in der ZDF-Sendung "Was nun" zurück.

Armin Laschet ist neuer CDU-Vorsitzender. Ist der Sieger auch der Kanzlerkandidat für die Bundestagswahl?

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Der gewählte CDU-Vorsitzende Armin Laschet spricht sich gegen eine Kabinettsumbildung aus. Die Forderung von Friedrich Merz, das Wirtschaftsministerium zu übernehmen, weist Laschet im ZDF zurück:

Das steht heute nicht an.
Armin Laschet

Heute habe die CDU einen neuen Parteivorsitzenden gewählt, so Laschet - also im Klartext: Das Amt des Wirtschaftsministers habe nicht zur Wahl gestanden.

Laschet hat Merz nach eigenen Worten aber einen Posten in der Parteiführung angeboten: "Ich habe ihm entgegnet: Ich will, dass du dabei bist." Er hätte sich gefreut, wenn Merz Mitglied des Präsidiums geworden wäre - aber: "Da wollte er nicht kandidieren." Er habe mit Merz aber besprochen, in welcher Form er künftig in der Partei mitwirken könne.

Merz hatte nach seiner Niederlage bei der CDU-Vorsitzendenwahl den Posten des Wirtschaftsministers gefordert. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte die Forderung über ihren Sprecher zurückgewiesen. 

Sehen Sie hier die Antrittsrede des gewählten CDU-Chefs Armin Laschet in ganzer Länge.

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Laschet will Kanzlerfrage im Frühjahr klären

Angesprochen auf die Kanzlerkandidatur der Union sagte Laschet, er wolle diese Frage gemeinsam mit der CSU entscheiden. "Und das machen wir im Frühjahr", so Laschet. Ihm sei aber bewusst, was mit dem Amt des CDU-Vorsitzenden verbunden sei. "Der letzte Nordrhein-Westfale, der das Amt hatte, war Konrad Adenauer." Anders ausgedrückt: Laschet traut sich das Kanzleramt zu.

Dass er seinen Anspruch nicht heute schon formuliert, hält Laschet nach eigener Aussage nicht für zögerlich. Auch mit seinem vermeintlich schwachen Ergebnis von 52 Prozent habe das nichts zu tun. "Mein Ergebnis finde ich sehr überzeugend", so Laschet. Schließlich habe es zwei starke Mitbewerber gegeben. Nach einem zehn Monate langen Wahlkampf am Ende zu gewinnen sei erst einmal "ein erfreuliches Ergebnis" und ein "Push" für das Wahljahr.

Politologe Karl-Rudolf Korte mit einer Einschätzung zur Kanzlerfrage bei der Union.

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Auftritt Spahns war mit Laschet abgesprochen

Für Unruhe auf dem digitalen Parteitag sorgte kurz vor der entscheidenden Abstimmung ein Auftritt Jens Spahns. Der Gesundheitsminister hatte Werbung für Armin Laschet gemacht und nicht - wie eigentlich abgesprochen - eine Frage an die Kandidaten gestellt. Dafür hatte es aus dem Merz-Lager heftige Kritik gegeben.

Die CDU hat Armin Laschet zum neuen Parteivorsitzenden gewählt. Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen setzte sich in einer Stichwahl beim digitalen Bundesparteitag gegen den früheren Unionsfraktionschef Friedrich Merz durch.

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Laschet verteidigt Spahns Auftritt. Dieser habe sich zu Wort gemeldet und ein Bekenntnis abgegeben. Das sei so üblich. "Das hätten auch andere machen können", so Laschet. Pikant dürfte für das Merz-Lager aber sein, dass Spahns Auftritt mit Laschet abgesprochen war: "Ich wusste, dass er da was sagen wollte", so Laschet.

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