Sie sind hier:

Länder aktualisieren Vorlage - Weihnachtsferien sollen früher beginnen

Datum:

Das Weihnachtsfest wird dieses Jahr anders sein. Jetzt sollen auch die Weihnachtsferien vorgezogen werden.

Eine Schule in Karlsruhe. Archivbild
Die Länder fordern, dass Weihnachtsferien früher beginnen.
Quelle: Uli Deck/dpa

Die Weihnachtsferien sollen bundesweit auf den 16. Dezember vorgezogen werden. Das geht aus einem Beschlussvorschlag für die Beratungen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU)am Mittwoch hervor.

Bisher wollten die Länder die Möglichkeit schaffen, dass die Weihnachtsferien bundesweit am 19. Dezember beginnen. Bei Erkältungssymptomen vor Weihnachten soll darüber hinaus eine großzügigere Testmöglichkeit geboten werden.

Bund und Länder wollen am Mittwoch den weiteren Kurs im Kampf gegen die Corona-Pandemie bis zum Jahresende festzurren. Nach den Vorstellungen der Länder soll bei der Videokonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten beschlossen werden, den geltenden Teil-Lockdown bis zum 20. Dezember zu verlängern.

Bund und Länder wollen am Mittwoch den weiteren Kurs im Kampf gegen die Corona-Pandemie bis zum Jahresende beschließen. Dazu ZDF-Korrespondent Theo Koll.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Weiterhin sind unter anderem folgende Maßnahmen geplant:

  • Der Groß- und Einzelhandel soll geöffnet bleiben. Die Maskenpflicht wird erweitert und gilt künftig auch vor den Geschäften und auf Parkplätzen. Weihnachtseinkäufe sollen möglichst unter der Woche gemacht werden. Die Zahl der Kunden wird begrenzt: nur ein Kunde pro 25 Quadratmeter Verkaufsfläche.
  • Private Treffen mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind sowohl im privaten als auch im öffentlichen Raum nur mit maximal fünf Personen aus zwei Hausständen erlaubt. Kinder bis 14 Jahre sind davon ausgenommen.
  • In Arbeits- und Betriebsstätten ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, dies gilt aber nicht am Platz, sofern ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann.
  • In Schulen soll in Ländern oder Regionen mit einer Inzidenz oberhalb des bundesweiten Durchschnitts ab der siebten Klasse Konzepte wie Wechselunterricht eingesetzt werden, um die Einhaltung von Mindestabständen auch im Unterricht zu gewährleisten

Lockerung zu Weihnachten und Empfehlung zur "Schutzwoche"

Über die Feiertage soll es dann Lockerungen geben: Über die Feiertage - vom 23. Dezember bis zum 1. Januar - sollen dann Treffen von maximal zehn Menschen eines Haushaltes mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder Personen zulässig sein. Auch hier sollen Kinder bis 14 Jahre nicht mitzählen. Eine Beschränkung auf eine bestimmte Anzahl von Haushalten ist nicht vorgesehen.

Vor familiären Begegnungen an Weihnachten insbesondere mit älteren Familienmitgliedern wird eine "Schutzwoche" empfohlen. Für fünf bis sieben Tage sollen die Kontakte auf wirklich notwendigste reduziert werden. Dazu gehört der weitgehende Verzicht auf private Treffen, Reisen und nicht erforderliche Begegnungen im öffentlichen Raum. Möglich sein soll dies auch durch vorgezogenen Weihnachtsurlaub oder Homeoffice.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.