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Nach Angriff auf ZDF-Team - Seehofer: Journalisten besser schützen

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In Berlin wurde ein TV-Team der ZDF-Sendung heute-show angegriffen. Nun fordert Innenminister Seehofer besseren Schutz von Journalisten.

Horst Seehofer (CSU), Bundesminister für Inneres.
Horst Seehofer (CSU), Bundesminister für Inneres.
Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa

Mit Empörung hat Bundesinnenminister Horst Seehofer den Angriff auf ein Team der heute-show in Berlin reagiert.

Gleichzeitig wies er auf die Verpflichtung der Sicherheitsbehörden hin, Medienvertreter auch auf Demonstrationen zu schützen.

Die Freiheit der Presse ist eine Säule unserer Demokratie. Der Staat hat zu garantieren, dass dieses Grundrecht zu jeder Zeit und an jedem Ort gewährleistet ist.
Horst Seehofer

Stammen die Täter aus linkem Spektrum?

Das Team der Satiresendung, zu dem neben Kameraleuten, einem Redakteur und Comedian Abdelkarim auch drei Security-Mitarbeiter gehörten, hatte am Freitag bei einer Demonstration gegen die Corona-Regeln gefilmt.

Mehrere mutmaßliche Angreifer auf ein Kamerateam der „heute-show“ des ZDF sollen aus dem politisch linken Spektrum stammen. Das teilte die Polizei in Berlin mit.

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Anschließend wurde das Team laut Polizei von 20 bis 25 Vermummten so brutal angegriffen, dass sechs von ihnen im Krankenhaus behandelt werden mussten. Nach Angaben der Polizei sind die Tatverdächtigen, die vorübergehend festgenommen wurden, dem linken Spektrum zuzurechnen.

Berliner Polizei räumt Fehler ein

Wer Journalisten angreife, müsse "die Kraft unseres Rechtsstaates zu spüren bekommen", betonte Seehofer. Gewalt und Gewaltandrohungen müssten geächtet werden - "es geht hier um die Grundwerte unseres Gemeinwesens".

Nach dem Angriff auf ein Team der ZDF "heute-show" sind die sechs festgenommenen Verdächtigen wieder freigelassen worden. Der Chef der Produktionsfirma ist immer noch geschockt.

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Der Berliner Polizei war es am 1. Mai im Stadtteil Kreuzberg nicht gelungen, die Corona-Regeln durchzusetzen und große Ansammlungen von Schaulustigen zu verhindern. Das räumten Innensenator Andreas Geisel (SPD) und Polizeipräsidentin Barbara Slowik am Samstag ein.

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