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Zentralrat der Muslime - Mazyek verurteilt Proteste vor Synagogen

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Nach der Eskalation in Nahost hat es in mehreren deutschen Städten auch antisemitische Proteste gegeben. Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime findet deutliche Worte.

Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime. Archiv
Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime. Archiv
Quelle: Wolfgang Kumm/dpa/Archivbild

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, hat die antisemitischen Proteste vor Synagogen kritisiert. "Angriffe auf Juden und Synagogen haben nichts zu suchen in unserem Land und ich verurteile das aufs Schärfste", sagte Mazyek bei ZDFheute.

"Wer gegen Rassismus vorgibt zu kämpfen", so Mazyek weiter, "und versucht Israelkritik zu üben, aber gleichsam Juden und Synagogen angreift, der muss wissen, dass er gegen uns alle sich gerichtet hat, uns alle gemeinsam angreift".

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Schon zuvor hatte Mayzek den Zusammenhalt betont: Die Juden könnten sicher sein "dass wir es nicht zulassen, dass Extremisten versuchen diesen Konflikt im Nahen Osten dafür zu nutzen auf unserem Boden, hier in Deutschland, das weiter auszutragen".

Das wird mit uns Muslimen nicht zu machen sein.
Aiman Mazyek

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Antisemitische Proteste in Deutschland

Nach der Eskalation im Nahost-Konflikt hatte es in Deutschland in mehreren Städten antisemitische und anti-israelische Demonstrationen gegeben. Dabei wurden auch Israel-Flaggen angezündet.

In Gelsenkirchen stoppte die Polizei am Mittwochabend einen antisemitischen Demonstrationszug. Ungefähr 180 Menschen hatten sich vom Gelsenkirchener Bahnhofsvorplatz in Richtung Synagoge bewegt und antisemitische Parolen gerufen.

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von Kristina Hofmann
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