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75. Jahrestag des Sieges - Wladimir Putin würdigt NS-Opfer

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Wegen des Coronavirus ist die große Militärparade in Moskau ausgefallen. Am 75. Jahrestag des Sieges über Deutschland erinnert Russlands Präsident an die Opfer der Sowjet-Soldaten.

Wegen der Corona-Pandemie hat Russland am 75. Jahrestag des Sieges über Hitlerdeutschland auf eine Militärparade verzichtet. In Weißrussland hingegen wurde groß gefeiert.

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Russlands Präsident Wladimir Putin hat zum 75. Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Deutschland in Moskau an die Verdienste der Roten Armee erinnert. "Sie haben das Vaterland gerettet, das Leben der künftigen Generationen geschützt. Sie haben Europa befreit und die Welt beschützt", sagte der Kremlchef.

Die wegen des Coronavirus ausgefallene Militärparade solle nachgeholt werden, so Putin.

Wir verbeugen uns vor der Generation der großen Sieger.
Wladimir Putin

Die Zeremonie wurde im Fernsehen übertragen. In der russischen Hauptstadt gelten wegen der Corona-Pandemie strenge Ausgangssperren.

Wichtigster säkularer Feiertag in Russland

Der sogenannte "Tag des Sieges" ist der wichtigste säkulare Feiertag in Russland. Anlässlich des 75. Jahrestags flogen am Samstag 75 Kriegsflugzeuge und Militärhubschrauber über Moskau hinweg.

In seiner Rede ging Putin nicht auf das Coronavirus ein, mit dem sich in seinem Land geschätzt 200.000 Menschen angesteckt haben. Im Zweiten Weltkrieg starben Schätzungen zufolge 26 Millionen Bürger der Sowjetunion, darunter 8,5 Millionen Soldaten. Der "Tag des Sieges" ist ein wichtiger Teil der russischen Identität geworden.

Im Gespräch mit Klaus Kleber berichtet der ehemalige regierende Bürgermeister von Hamburg, Klaus von Dohnanyi, wie er das Kriegsende erlebt hat. Und welche Lehren wir seiner Ansicht nach heute noch aus der NS-Zeit und den Vorgängen, die ihr den Weg geebnet haben, ziehen können.

Im Gespräch mit Claus Kleber erzählt Klaus von Dohnanyi von einer „Stimmung der Befreiung“ in den Tagen des Kriegsendes. Er selbst sorgte sich um seine Familie, trotzdem sei es "eine Zeit voller Optimismus“ gewesen", so Dohnanyi: "Jetzt war man frei."

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Unterschiedliche Daten durch Zeitunterschied

Gefeiert wird in Russland später als in Deutschland, weil die Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 zu einer Uhrzeit erfolgte, als in Moskau schon der 9. Mai angebrochen war. Zum Tag der Befreiung am Freitag in Deutschland hatte Putin in einem Telefonat mit Kanzlerin Angela Merkel an das für Russen und Deutsche historische Ereignis erinnert.

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