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Last-Minute-Klassenerhalt für 1. FC Nürnberg

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Relegation | 2. Bundesliga - Last-Minute-Klassenerhalt für 1. FC Nürnberg

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Der 1. FC Nürnberg hat den Klassenerhalt gerade noch geschafft. Der "Club" verlor beim FC Ingolstadt zwar mit 1:3, bleibt aber dank des 2:0 aus dem Hinspiel in der 2. Liga.

Trainer Michael Wiesinger von Nürnberg jubelt beim Abpfiff.
Spätes Glück, Riesenjubel: NürnbergsTrainer Michael Wiesinger beim Abpfiff.
Quelle: dpa

Fabian Schleusener hat mit einem Tor in letzter Sekunde für den 1. FC Nürnberg das Horrorszenario verhindert und den "Club" vor dem Absturz in die Drittklassigkeit bewahrt. Er traf in der sechsten Minute der Nachspielzeit zum 1:3 (0:0) beim FC Ingolstadt. Das reichte den Gästen aus Nürnberg, die das Hinspiel 2:0 gewonnen hatten. Ingolstadt bleibt damit drittklassig, der "Club" darf nächste Saison wieder in der 2. Fußball-Bundesliga ran.

In letzter Sekunde hat sich der 1. FC Nürnbergin Ingolstadt den Klassenerhalt gesichert. "Wir haben den Sarg geöffnet", sagt Nürnbergs Trainer Michael Wiesinger.

Beitragslänge:
5 min
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Ingolstadt: Drei Freistöße - drei Tore

Das Ingolstädter Team von Trainer Tomas Oral stand im leeren heimischen Sportpark kurz vor dem kleinen Fußball-Wunder - dank einer brillanten Effektivität nach ruhenden Bällen. Drei Freistöße von Marcel Gaus führten zu den Toren von Kapitän Stefan Kutschke (52. Minute), der erfolgreich abstaubte, sowie Kopfbällen von Tobias Schröck (62.) und Robin Krauße (66.).

Der vorsichtig beginnende Außenseiter hatte den Favoriten zuvor erfolgreich eingeschläfert - Orals Abwarte-Taktik ging bis kurz vor Ende blendend auf.

FCI-Hoffnungsträger Kutschke

Die Ingolstädter Hoffnung trug vor dem Anpfiff eines denkwürdigen Abends einen Namen: Stefan Kutschke. Der Mittelstürmer, der beim Hinspiel verletzt gefehlt hatte, meldete sich fit. «Stefan ist als Typ unersetzbar», betonte FCI-Coach Oral.

Die Rückkehr des baumlangen Rammbocks im Sturm war aber kein Signal zum Ingolstädter Sturmlauf. Vielmehr belauerten sich beide Teams 45 Minuten lang.

Ein Spiel wie Rasenschach

Hinten zu Null - das hätte für den "Club", der durch Mikael Ishak eine erste Kopfballchance hatte (9. Minute), genügt. Der FCI hatte seine einzige echte Torchance vor der Pause bei einem indirekten Freistoß, den Krauße aus 19 Metern knapp am Nürnberger Tor vorbeizirkelte (27.). Der Rest war Rasenschach - unspektakulär.

Das änderte sich nach der Pause. Drei Mal flankte Gaus Freistöße in den Strafraum, drei Mal landete der Ball im Netz. Das Entsetzen im „Club“-Lager war groß. Interimscoach Michael Wiesinger versuchte es mit Wechseln. Einen Kopfball von Joker Nikola Dovedan klärte FCI-Verteidiger Nico Antonitsch kurz vor der Torlinie (80.). Und dann kam Schleusener.

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